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ROHRBACH-BERG. „Licht aus – für eine ganze Nacht“ heißt es zur diesjährigen Earth Night am 15. September auch in der Bezirkshauptstadt.

Die Earth Night setzt ein Zeichen gegen Lichtverschmutzung. (Foto: jim - stock.adobe.com)
Die Earth Night setzt ein Zeichen gegen Lichtverschmutzung. (Foto: jim - stock.adobe.com)

Die Earth Night ruft jedes Jahr im September auf, für eine Nacht das künstliche Außenlicht auszuschalten oder zumindest deutlich zu reduzieren. Damit will man auf das Problem der zunehmenden Lichtverschmutzung aufmerksam machen. Denn Kunstlicht-helle Nächte schaden Umwelt, Mensch und Natur.

Rohrbach-Berg hat schon im Vorjahr mitgemacht und folgt auch heuer diesem Aufruf. Bürgermeister Andreas Lindorfer sagt dazu: „Es geht vor allem um Bewusstseinsbildung: Brauchen wir wirklich so viel Kunstlicht und Beleuchtung?“ Ganz finster wird es aber auch am 15. September nicht werden, schließlich ist die Sicherheit ein wichtiges Thema. Deshalb bleibt vermutlich für die Kirchenkonzert-Besucher die Beleuchtung im Stadtzentrum etwas länger eingeschaltet.

Gesetzesnovelle folgt

Rohrbach-Bergs Umweltstadträtin LAbg. Ulrike Schwarz freut sich natürlich über diese Initiative: „Für eine Nacht den Sternenhimmel wieder sehr bewusst zu sehen, ist eine wichtige Sensibilisierung. Die Insekten freut’s, aber weniger Licht in der Nacht ist auch für unseren Schlaf sehr gesund.“ Sie weist auch auf die Novelle des Umweltschutzgesetzes hin, die demnächst im Landtag beschlossen wird: „Hier wird die Reduktion der Lichtverschmutzung verankert und bessere Rechtssicherheit für die Gemeinden, welche die Straßen-Beleuchtung in der Nacht abschalten oder reduzieren, geschaffen.“ Wichtig wäre ihr auch, dass Betriebe generell in der Nacht ihre Reklame-Beleuchtung abschalten.


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