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ULRICHSBERG. Mit der Zertifikats-Verleihung wurde der dritte Aufsichtsrätinnen-Lehrgang in Oberösterreich abgeschlossen. Unter den 14 Teilnehmerinnen war auch die Ulrichsbergerin Elfriede Haindl, Wirtschaftsdirektorin im Stift Engelszell.

  1 / 2   Elfriede Haindl (2.v.l.), Wirtschaftsdirektorin im Stifts Engelzell, bei der Zertifikats-Verleihung (Foto: Medienfrau Doris Schulz)

Beim Lehrgang wurden „die vielen Facetten der Aufgaben einer Aufsichtsrätin sehr gut herausgearbeitet, wir haben erfahren, wie wichtig die vielfältige Zusammensetzung eines Aufsichtsrates ist und welche bedeutende Rolle dieser spielt“, beschreibt Elfriede Haindl. Sie war fast 33 Jahre lang in der Geschäftsführung des Stiftes Schlägl tätig und kümmert sich jetzt um die wirtschaftlichen Belange des Stiftes Engelszell. „Für mich war der Lehrgang neben der fachlichen Komponente auch ein Netzwerken sondergleichen.“ Sie kann diesen nur jeder, die Ambitionen für so ein Amt hat, empfehlen. „Frauen sollten sich mehr zutrauen und Führungspositionen einnehmen.“

Leistung von Frauen sichtbar machen

Der praxisnahe Lehrgang, der zum dritten Mal angeboten wurde, ist ein wichtiges Instrument für die Sichtbarmachung und Weiterbildung von Frauen in führenden Positionen in Oberösterreich. Organisatorin Doris Schulz sagt dazu: „Immer mehr Investoren geben sich nicht mehr mit einer schlichten Einhaltung gesetzlicher Vorgaben, wie etwa der Frauenquote von 30 Prozent im Aufsichtsrat, zufrieden. Sie erwarten, dass Unternehmen Diversität systematischer in der Führung verankern.“ Die Bewältigung multipler Krisen erfordere unterschiedliche Perspektiven. Zu homogen zusammengesetzte Entscheidungsgremien können zu Gruppendenken führen, bei dem Risiken und Chancen nicht ausreichend abgewogen werden.

Ein neuer Lehrgang für Aufsichtsrätinnen startet im November. Anmeldungen (Frühbucherbonus): www.medienfrau.at/aufsichtsrät-innen

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