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BEZIRK ROHRBACH. Mit einem Leserbrief verweist die Initiative Zugkunft Mühlkreisbahn mit Sprecher Alois Hain auf die schier unendliche Geschichte der Mühlkreisbahn.

 (Foto: Weihbold)
(Foto: Weihbold)

Es ist schon verblüffend, mit welcher Regelmäßigkeit und Verlässlichkeit eine Diskussion um die Mühlkreisbahn angestoßen und wiederholt wird. Seit Jahrzehnten erleben wir das Gleiche: irgendwo muss gespart werden, irgendwer bringt die Mühlkreisbahn ins Spiel, dann wird wild diskutiert, Absichtserklärungen verabschiedet, Verträge geschlossen und dann passiert (oft): nichts.

Obwohl: die Mühlkreisbahn fährt nach wie vor pünktlich und verlässlich, Instandsetzungsarbeiten werden regelmäßig durchgeführt und in der Landesregierung und bei den ÖBB gibt es nach wie vor verlässliche und visionäre Mühlkreisbahnfreunde. Aber: nach wie vor gibt es in Linz eine neue Eisenbahnbrücke ohne Eisenbahngleise, gibt es keine Verbindung zum Hauptbahnhof und nach wie vor ist der Bestand ab Aigen-Schlägl nicht gesichert. Das ist tragisch, denn eigentlich glaubten die betroffenen Mühlviertlerinnen und Mühlviertler, dass der Erhalt und der Ausbau der Mühlkreisbahn in trockenen Tüchern ist. Offensichtlich nicht. Es stellt sich also die Frage: Wieviel Verlass ist auf all diese Aussagen für die Mühlkreisbahn der vergangenen Jahre und Jahrzehnte? Seit langem setzen wir von der unabhängigen Initiative ZUGKUNFT Mühlkreisbahn uns für die Regionalbahn von Aigen-Schlägl nach Linz ein, und unsere Forderungen sind so aktuell wie eh und je. Daher bitte liebe Verantwortungsträger, seid so nett, respektiert getroffene Vereinbarungen und macht Nägel mit Köpfen, denn wir brauchen eine attraktive Bahn ab Aigen-Schlägl.

Verfasser: ZUGKUNFT Mühlkreisbahn, Alois Hain


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