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Innovative Projekte im Bezirk Rohrbach zeigen, wie Pflege in Zukunft ausschauen kann

Martina Gahleitner, 25.10.2025 13:20

BEZIRK ROHRBACH. „Daheim, statt im Heim“ ist der Leitsatz der Betreuungsarchitektur 2040, mit dem das Land OÖ neue Modelle für Begleitung, Betreuung und Pflege im Alter erarbeitet. Landesrat Christian Dörfel hat sich zwei zukunftsweisende Betreuungsprojekte im Bezirk Rohrbach angeschaut.

LR Christian Dörfel (Mitte) besuchte gemeinsam mit LAbg. Gertraud Scheiblberger (r.) und Bgm. Manfred Lanzerstorfer (l.) unter anderem die Tagesbetreuungseinrichtung des Vereins Soziales St. Martin im Mühlkreis mit Obfrau Vizebürgermeisterin Notburga Kepplinger (3.v.r.) (Foto: Land OÖ / Krenn)

„Die Tagesbetreuung in St. Martin oder das Projekt ,AltNa(h)Und´ zeigen, wohin die Reise gehen kann. Das Alten- und Pflegeheim soll künftig die Ausnahme bleiben, nicht die Regel“, betonte Sozial- und Integrationslandesrat Dörfel bei seinem Besuch im Bezirk Rohrbach. Damit erfülle man die Wünsche der älteren Generation, die ihren Lebensabend selbstbestimmt in vertrauter Umgebung verbringen möchte.

Gemeinsam alt werden im Hansbergland

Gemeinsam mit LAbg. Gertraud Scheiblberger machte sich Dörfel in St. Johann ein Bild vom Projekt „AltNa(h)Und“, das als Paradebeispiel für gemeindeübergreifende Pflege-Initiativen gilt: Die ehemalige Schulwartwohnung der Volksschule wurde zur Tagesbetreuungseinrichtung umgestaltet – getragen von einem engagierten Verein, mit fachlicher Begleitung durch das Arcus Sozialnetzwerk. Die Struktur ermöglicht es älteren Menschen, im gewohnten Umfeld zu bleiben und zugleich professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

Demenzprävention und Tagesbetreuung in St. Martin

Weiter ging es nach St. Martin, wo wöchentlich ein Demenz-Präventivtraining stattfindet. Ergänzt wird dieses durch eine kleine, ehrenamtlich geführte Tagesbetreuungseinrichtung. Der Verein Soziales St. Martin im Mühlkreis mit Obfrau Notburga Kepplinger kümmert sich mit rund dreißig Freiwilligen um die älteren Menschen.

Auch für Scheiblberger steht fest: „Die Pflege der Zukunft entsteht dort, wo Menschen füreinander da sind. Solche Projekte zeigen, wie stark der Zusammenhalt im Bezirk Rohrbach ist. Es ist eine echte Freude, mit wie viel Herzblut und Innovationsgeist an nachhaltigen Lösungen für ein gutes Altern gearbeitet wird.“


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