Initiative Verkehrswende fordert Elektrifizierung der Mühlkreisbahn bis Aigen-Schlägl
BEZIRK ROHRBACH/URFAHR-UMGEBUNG. Mit einer gemeinsamen Fahrt mit der Mühlkreisbahn von Linz nach Aigen-Schlägl unterstrich die Initiative „Verkehrswende jetzt!“ ihr Anliegen, die Mühlkreisbahn bis Aigen-Schlägl auszubauen und zu elektrifizieren.

Grundsätzlich freuen sich die Aktivisten über die Pläne der Politik, in die Mühlkreisbahn zu investieren, allerdings dürfe dies nicht halbherzig passieren. Das gesamte Potenzial der Regionalbahn für Arbeit, Wirtschaft, Freizeit und Tourismus müsse erkannt und genutzt werden. Die Forderungen sind deshalb klar: gezielter Ausbau und Modernisierung der gesamten Bahnstrecke bis Aigen-Schlägl; Elektrifizierung, um Fahrtzeiten zu verkürzen; rasche Verdichtung des Fahrplans; Abstimmung der Busfahrpläne mit den Fahrtzeiten der Mühlkreisbahn; sowie Umsteigefreiheit vom Linzer Hauptbahnhof bis Aigen-Schlägl.
„Jeder Euro, der in die Mühlkreisbahn investiert wird, statt in den Ausbau von Autobahnen, hilft nicht nur der Umwelt und unserer Lebensqualität, sondern auch den Pendlern, ihre Abhängigkeit vom Auto zu verringern. Jetzt muss die Zukunft der Mühlkreisbahn gesichert werden“, bekräftigte Gertraud Walli, Aktivistin der Initiative Verkehrswende jetzt!
Unterstützung aus der Region
Die ARGE Pro Mühlkreisbahn setzt sich laufend für die Weiterentwicklung der Bahn ein und begrüßte deshalb die Aktion von Verkehrswende jetzt. Unterstützung findet die Initiative auch beim emeritierten Abt des Stiftes Schlägl, Martin Felhofer, und dem jetzigen Abt Lukas Dikany. „Gerade der Klimaschutz braucht dringend den Ausbau des Öffentlichen Verkehrs“, betonte Abt Lukas. Aigen-Schlägls Bürgermeister Johannes Großruck strich hervor: „Die Mühlkreisbahn hat enorme touristische Bedeutung für die ganze Böhmerwaldregion. Modernisierung und Elektrifizierung der gesamten Strecke ist deshalb von größter Bedeutung.“








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