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ROHRENDORF. 600 Fans jubelten den Meisterspielern des FC Moser Medical Rohrendorf zu, als ihnen Gruppenobmann Karl Dangl Pokal und Medaillen überreichte.

Obmann Franz Lenz (Mitte) hat gut lachen: Sein Kurs wurde mit der Meistermedaille bestätigt.
  1 / 2   Obmann Franz Lenz (Mitte) hat gut lachen: Sein Kurs wurde mit der Meistermedaille bestätigt.

Grenzenloser Jubel trotz des 0:1 gegen Seitenstetten im letzten Spiel davor. Für Obmann Franz Lenz ist der Titel die Bestätigung für seinen Kurs: „Der Weg mit den eigenen Jungen hat sich bewährt.“ In der Tat: Vor der Ära Lenz versuchte man mehrmals krampfhaft, mit einer Startruppe den Sprung in die 1. Landesliga zu schaffen. Vergebens. Jetzt, nachdem man sich von den Titelträumen verabschiedet hatte, funktionierte es plötzlich. „Der Titel war nie ein Muss, jetzt freuen wir uns alle miteinander umso mehr“, so Lenz.

Dass der Vorstand gar nicht in die 1. Landesliga wollte, streitet Lenz ab: „Wir haben immer gesagt, dass wir innerhalb von drei bis fünf Jahren nach Eröffnung unseres neuen Stadions rauf wollen. Dass es so schnell ging, freut uns sehr.“

Das Erfolgsgeheimnis verrät der scheidende Meister-Trainer Gerhard Hofstetter: „Wir hatten keine herausragenden Spieler, waren als Mannschaft sehr stark. Die zwischenmenschliche Komponente, die Chemie passte, Erfolg schweißt eben zusammen.“ Sein persönliches Credo ging rasch auf die Spieler über: Ehrliche, bodenständige Arbeit, nur das fordern, was man vorleben kann. Ehrgeiz und Disziplin sind wichtig. Der Verein wird auch in der 1. Landesliga voll auf seine jungen Nachwuchsspieler setzen.


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