Ruderboot gekentert: Brandner-Crew und Feuerwehr als Lebensretter

Claudia  Brandt Claudia Brandt, Tips Redaktion, 12.07.2019 10:08 Uhr

ROSSATZ/SPITZ. Feuerwehr und Crew der MS Austria retteten Mittwochmittag die Insassen eines gekenterten Ruderboots aus der Donau.

Die  Gäste  der  MS  Austria  stiegen  am  Mittwoch um  11.40  Uhr  gerade  an  der Anlegestelle Spitz ein, als Kapitän Herbert Reisinger in etwa 500 Metern Entfernung stromauf  der  MS  Austria  ein  gekentertes  Ruderboot  und  mehrere  Menschen entdeckte, die sich daran festklammerten. Kurzerhand gab er die  Anweisung,  das  Rettungsboot  der  MS  Austria  umgehend  zu  Wasser  zu  lassen.

Besatzung als Ersthelfer

Steuermann  Matthias  Höllbacher  und  Matrose  Marcello  Anghelina  waren  wenige Minuten später als Ersthelfer beim verunglückten Ruderboot und nahmen die erste Person ins Boot auf. Einige Minuten später waren auch andere Einsatzkräfte vor Ort. Die MS Austria Crew  sicherte noch das Ruderboot an Land kehrte dann zu ihrem Linienschiff zurück.

Mit Boje kollidiert

Wie sich später herausstellte, war eine 51-jährige Wienerin zusammen mit vier Deutschen im Alter von 33, 54, 62 und 72 Jahren auf der Donau von Melk Richtung Krems gerudert. Im Gemeindegebiet von Rossatz kam es zur Kollision mit einer Boje, wodurch das Ruderboot kenterte. Während sich der 33-jährige schwimmend ans Ufer retten und einen Notruf absetzen konnte, klammerten sich die übrigen vier Insassen ans Ruderboot. Die Feuerwehr und die beiden Crew-Mitglieder der Firma Brandner konnten die Vier schließlich bergen. Die 51-jährige Wienerin wurde bei dem Unfall leicht verletzt und ins Klinikum Krems gebracht.

Dank der Geretteten

„Danke für die hervorragende kameradschaftliche Hilfeleistung durch die MS Austria Crew – alle sind wohlauf!“, formulierte Insasse Stefan Siebrecht aus Frankfurt, einer der Insassen  des  Ruderbootes,  seinen  Dank am  späten  Nachmittag  gegenüber Barbara Brandner, Geschäftsführerin und Eigentümerin der Brandner Schiffahrt.

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