SARLEINSBACH/BEZIRK ROHRBACH. 17 Millionen Euro sollen in fünf Jahren in der Behinderten-Betreuung eingespart werden (Tips berichtete). Diese Einigung zwischen dem Land und der Interssensvertretung Sozialunternehmen sorgt für Unmut, die Belegschaftsvertreter kündigen einen Streik für Mitte Juni an.
Für Franz Stadlbauer, Geschäftsführer des Arcus Sozialnetzwerks, ist das Ergebnis nach wie vor „ein guter Kompromiss zwischen den finanziellen Möglichkeiten des Landes und der Gemeinden und den Interessen der Träger.“ Er stehe zu dem vereinbarten Sparplan von 17 Millionen Euro unter Einhaltung der Bedingungen von allen Seiten. „Wir haben betriebsintern die Berechnungen fertig gestellt udn werdne in den nächsten Tagen unsere Mitarbeiter informieren“, erklärt Stadlbauer. Die Streikdrohung sieht er als „überzogene Reaktion der Gewerkschaft. Ich gehe davon aus, dass die gute Gesprächsbasis mit unseren Betriebsräten weiter hält und dass bei Arcus nicht gestreikt wird. Ein Streik würde sich nicht nur gegen die Politik im Land richten, sondern natürlich auch gegen die Organisation, da wir mitverhandelt haben und zu den Vereinbarungen stehen.“ Um einen Streik zu verhindern und mögliche Probleme zu entschärfen, begrüßt der Arcus-Geschäftsführer weitere Gespräche. „Wir sollten allerdings einen Schritt weitergehen: Wenn zusätzliche Mittel seitens des Landes aufgebracht werden, so sollen diese Mittel in den Ausbau für weitere Plätze fließen und nicht für die Finanzierung des Bestehenden verwendet werden.“
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