Brauchtumsritt zu Ehren des Heiligen Leonhard
SARLEINSBACH. Als einer der größten Brauchtumsritte im Land, findet am Sonntag der Leonhardiritt in Sarleinsbach statt.

Der Tross an Ross und Reitern zieht am 10. November durch das Ortszentrum bis nach Pfaffenberg, wo die Pferdefreunde bei der Feldmesse den Segen erbitten. „Bei schönem Wetter kommen mehr Gastreiter, aber auch bei Schlechtwetter sind wir immer an die 100 Teilnehmer. Viele kommen gerne in Tracht oder Uniform“, erzählt Franz Schwarzbauer, Obmann des Reitervereins, der gemeinsam mit dem Kameradschaftsbund den Ritt organisiert. „Willkommen ist jeder Pferdefreund“, lädt er ein. Der Reiterverein feiert heuer übrigens das 30-jährige Bestehen.
Gedenken an verstorbenen Gründungsobmann
Der Brauchtumsritt findet seit 1937 statt. Am Sonntag gedenken die Sarleinsbacher dabei dem im Oktober verstorbenen Gründungsobmann Johann Höglinger: „Er hat sich immer für den Leonhardiritt eingesetzt. 25 Jahre war der Hans z“Hötzendorf Vorreiter des Leonhardirittes. Ehrenamt und Hilfsbereitschaft waren bei ihm ganz groß geschrieben“, erinnert sich Schwarzbauer.
Leonhardikirtag und mehr
Angeführt von Vorreiter Adolf Reiter mit einem seiner Söhne und in Begleitung der örtlichen Musikkapelle startet die Reiterschar um 9.30 Uhr beim Pfarrheim. Seit Jahrzehnten gehört auch der Leonhardi-Kirtag am Marktplatz zum Ritt. Bewirtet werden die Besucher in den Wirtshäusern rund um den Marktplatz, außerdem hat der Reitersaal an diesem Tag für alle geöffnet. Dort schenkt der Reiterverein selbst aus. Im Gemeindesaal gibt es Kinderdisco und Kinderschminken.


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