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SARLEINSBACH. Seit dem Start des Elektroauto-Carsharing Mühlferdl im Bezirk Rohrbach wurden an den sieben bestehenden Standorten mittlerweile mehr als 200.000 Kilometer zurückgelegt.

Mehr als 200.000 Kilometer wurden mit allen Mühlferdl-Fahrzeugen bereits gefahren. Hier ist das Elektroauto aus Neustift in Graz. Foto: Großruck

Das Mobilitätsprojekt, das mit dem ersten Pilotversuch vor fünf Jahren in Sarleinsbach auf Initiative der Klima- und Energiemodellregion Donau-Böhmerwald begonnen hat, hat sich zu einem wichtigen Bestandteil der öffentlichen Nahmobilität im Bezirk entwickelt. Rund 70 Mitglieder nutzen das Angebot des Autoteilens regelmäßig, im Durchschnitt dauert eine Fahrt rund 2,5 Stunden und geht über eine Strecke von 30 Kilometern. Insgesamt wurde bereits eine Strecke zurückgelegt, die fünfmal dem Erdumfang entspricht. Mit Kosten von 3,90 Euro pro Stunde ist die Carsharing-Nutzung günstiger als mit dem eigenen Auto zu fahren.

Modernste Technik

Die geringere Auslastung während der Corona-Zeit konnte übrigens für die Umrüstung der Elektroautos auf Carsharing-Technik der neuesten Generation genutzt werden. Damit stehen den Mitgliedern jetzt neben einer eigenen Mühlferdl-App auch weitere Funktionen, wie die Nutzung eigener Bankomat- oder Bonuskarten als Zugangsmedium zur Verfügung.

Neuer Standort in Rohrbach-Berg

Mit dem laufenden Leaderprojekt zum Mühlferdl kann die Flotte bis Ende 2020 auf insgesamt bis zu zehn Standorte in der Region erweitert werden. Ein konkreter nächster Standort soll im Herbst als Kooperationsprojekt mit dem Wohnbauträger OÖ Wohnbau bei der neuen Siedlung am Wiesengrund in Rohrbach-Berg eröffnet werden. Der Betreiber will damit besonders Jungfamilien ansprechen, die sich dadurch das Geld für ein Zweitauto sparen können.


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