Ausbildung der besten Schweißer und interssante Großprojekte
STEINHAUS. Bei der Firma Kremsmüller werden seit mittlerweile 15 Jahren die besten Schweißer des Landes ausgebildet. Die wirtschaftliche Lage ist gut, man wickelt derzeit mehrere große Projekte ab.

Damals hat man die Karl Kremsmüller Schweißakademie gegründet, weil es eine derartige Ausbildung bis dahin nicht gegeben hat, man die Fähigkeiten im Betrieb aber gebraucht hat, berichtet Firmenchef Gregor Kremsmüller. In der Akademie werden nicht nur die 260 Schweißer des Unternehmens regelmäßig unter der Aufsicht von Gerhard Haminger geschult, sondern auch die Lehrlinge und Mitarbeiter anderer Industriebetriebe. In Zukunft will man die Kurse auch öffentlich buchbar anbieten.
Gute Wirtschaftslage
Das 1961 gegründete Familienunternehmen mit rund 2.400 Mitarbeitern auf sieben Standorten konnte 2018 einen Umsatz von 260 Millionen Euro erwirtschaften. Kremsmüller begleitet Industrieanlagen von der ersten Idee über den Bau bis zur Demontage und dem Bau einer neuen Anlage. Zum größten Teil beschäftigt man sich mit dem Rohrleitungs- und Anlagenbau, mit Elektro-, Mess- und Regeltechnik und dem Apparate-, Tank- und Behälterbau.
Zwei Großprojekte
Gerade arbeitet man an zwei interessanten Großprojekten. Man wickelt in St. Johann in Bayern die Errichtung einer Hopfenextraktionsanlage ab. Das Projekt ist 65 Millionen Euro schwer, Kremsmüller liefert selbst Anlagen im Wert von 20 Millionen Euro. Weiters wird bald der Klärschlamm der Wien Energie mit Anlagen von Kremsmüller getrocknet. Es werden zwei Dünnschichttrockner gebaut, von denen jede Einheit in der Stunde fünf Tonnen Klärschlamm trocknet. Übrig bleiben rund 500 Kilo Granulat, das verbrannt wird. Die Asche wird zu Dünger umgewandelt.


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