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ANDORF. In der Nacht von Montag, 14. August, auf Dienstag, 15. August, wurden in Andorf fünf Hüpfburgen mutwilligen zerstört. Der Schaden für den Betreiber des Hüpfburgenparks beträgt 18. 000 Euro.

Fünf Hüpfburgen wurden aufgeschlitzt. (Foto: Privat)
  1 / 2   Fünf Hüpfburgen wurden aufgeschlitzt. (Foto: Privat)

Während in Andorf das beliebte Visto Straßenfest über die Bühne ging, nutzten unbekannte Personen den Trubel und schlichen sich auf den von der Familie Kaiser betriebenen Hüpfburgpark am Andorfer Veranstaltungsgelände. Dabei zerschnitten sie insgesamt fünf Hüpfburgen, darunter auch den bei den Gästen sehr beliebten Pool. Stefanie Kaiser und ihr Sohn Romeo befanden sich zum Zeitpunkt der Tat direkt neben dem Hüpfburgenpark. Mitbekommen haben sie nichts. „Der Hund hat gebellt, dann bin ich raus, um nachzusehen, ob alles ok ist. Es war keiner zu sehen und nichts zu hören. Also ging ich wieder zurück in den Wohnwagen.“

Mutwillige Zerstörung

Am nächsten Tag der Schock: als sie uns ihr Sohn die Hüpfburgen für die Eröffnung wieder aufblasen wollten, bemerkten sie den Schaden, der nicht so einfach behoben werden kann. „Das war kein Lausbubenstreich, das muss jemand gemacht haben, der sich auskennt“, sagt Kaiser. Der, oder die Täter dürften den Kaisers nach ein Teppichmesser verwendet haben. Nach ersten Einschätzungen beträgt der Schaden rund 18.000 Euro. Der Aufenthalt in Tumeltsham (Bezirk Ried) ab kommenden Montag musste abgesagt werden. Eine Versicherung gegen Vandalismus haben die Kaisers nicht. Diese sei viel zu teuer. „Wir haben uns nach der Corona-Pandemie mit unserem Hüpfburgenpark selbstständig gemacht und viel Investiert. Der Abschluss solch einer Versicherung, die uns gegen solche Fälle schützen würde, konnten wir uns bisher nicht leisten. Zudem hätten wir nie gedacht, dass uns so etwas passiert.“

Hinweise

Der Vorfall wurde der Polizei gemeldet. Familie Kaiser bittet um sachdienliche Hinweise unter 06607526971.


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