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ZELL. Der Juni stellt im Schloss Zell wieder ganz im Zeichen der jährlichen Pramtaler Sommeroperette. Gespielt wird heuer „Die Csárdásfürstin“, eine Operette von Emmerich Kálmán. Erstmals führt mit Manuel Dengler ein Mann Regie. Tips hat sich mit ihm über seine Aufgabe und das Stück unterhalten.

Mit Manuel Dengler führt bei der Pramtaler Sommeroperette erstmals ein Mann Regie. (Foto: Privat)
Mit Manuel Dengler führt bei der Pramtaler Sommeroperette erstmals ein Mann Regie. (Foto: Privat)

Dengler nimmt seine Rolle sehr ernst und überlässt in der Inszenierung nichts dem Zufall. „Mit ist sehr wichtig, dass sich die Darstelllenden wohl fühlen auf der Bühne, denn nur dann, so glaube ich, kann dem Publikum sehr glaubwürdig eine Geschichte erzählt werden“, so Dengler. Ihm war wichtig, nicht einfach nur eine belustigende Operette zu kreieren. „Lachen und Weinen darf bei dieser Story erlaubt sein.“ Für Dengler kann die Geschichte der Csárdásfürstin auch gut in die reale Welt übertragen werden. So könne sich das Publikum in vielen Situationen im wahren Leben in mindestens einer der Figuren wiedersehen und identifizieren. „Wer gerne lacht ist definitiv genau richtig, sich das Stück anzusehen, wer sich gerne berühren lässt und in melancholischen Erinnerungen schwelgen möchte, ist aber genauso richtig“, meint der Regisseur, der unter anderem auch schon am Deutschen Theater in München gearbeitet hat.

Zu sehen gibt es die Pramtaler Sommeroperette von 14. bis 30. Juni in Schloss Zell. Tickets und weitere Infos gibt es unter www.sommeroperette.at


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