Unwetterfront zog eine Schneise der Verwüstung durch den Bezirk
BEZIRK SCHÄRDING. Die Unwetterfront am Freitag, 19. August, beschäftigte ab etwa 22 Uhr 48 Feuerwehren des Bezirkes Schärding mit mehr als 600 eingesetzten Kräften, die unzählige Einsätze abzuarbeiten hatten.

Bäume über Straßen, gerissene Stromleitungen, abgedeckte Dächer oder Bäume auf Autos – all diese Aufgaben mussten gemeistert werden. Ausrückungen zu Unwettereinsätzen waren im gesamten Bezirk erforderlich, weil der Sturm eine Schneise der Verwüstung quer durch den Bezirk gezogen hat. Von den 30 Gemeinden des Bezirks waren bei 28 mehr als die Hälfte der Haushalte stromlos.
Feuerwehr als wichtige Kommunikationsdrehscheibe
Damit war auch ein Großteil der Kommunikation nicht mehr möglich. So waren die Feuerwehrhäuser – die teilweise notstromversorgt sind – auch für die Verständigung des Roten Kreuzes wichtige Kommunikationsdrehscheiben. Bis Samstagabend waren die wichtigsten Einsätze abgearbeitet, aber auch am Sonntag mussten noch Feuerwehren ausrücken um der Bevölkerung zu helfen. „Das Feuerwehrsystem hat wieder einmal gezeigt, wie schlagkräftig es ist“, freut sich Bezirks-Feuerwehrkommandant Alfred Deschberger über den Einsatzerfolg und dankt allen ehrenamtlich eingesetzten Kräften.


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