Vier Katzenbabys im Müll entsorgt - zwei konnten gerettet werden
BEZIRK SCHÄRDING/BEZIRK RIED. Auch in diesem Frühjahr bekamen wieder einige Katzen, die teilweise selber noch junge Kätzchen sind und oftmals als Streuner durch die Gegend ziehen, Nachwuchs, obwohl eigentlich schon seit Jahren eine Kastrationspflicht gilt. Oft werden diese ungewollten Babys ausgesetzt, getötet oder lebendig in den Müll geworfen.

Der Tips-Tierecke-Partner Tierschutzverein mit Herz (Tierschutzverein Ried im Innkreis) wurde am 8. Juni zu einer Mülldeponie gerufen, wo vier Katzenbabys in einem Müllsack gefunden wurden. Für zwei der Kitten kam die Hilfe der ehrenamtlichen Helfer zu spät und sie verloren ihr nur kurzes Leben umringt von Tonnen von Müll. Die beiden anderen hatten mehr Glück und konnten zwar lebend, aber in einem erbärmlichen Zustand gerettet werden. Wie so viele Katzenbabys werden auch die zwei mit viel Hingabe und Liebe wieder aufgepäppelt und können bald vermittelt werden.
In der Obhut des Tierschutzvereines mit Herz befinden sich momentan 31 Katzenbabys, 43 erwachsene, beeinträchtigte oder nicht gewollte Katzen, drei Hunde und fünf Kaninchen. Die ehrenamtlichen Helfer kümmern sich aufopfernd um ihre Schützlinge und sind immer wieder bestürzt, wie viele Tiere in Not jährlich erneut auf Hilfe angewiesen sind. „Mit Leben muss achtsam umgegangen werden, jedes Lebewesen ist rechtsfähig und hat somit nicht nur vor dem Gesetz das Recht auf würdevolle Behandlung, sondern auch im alltäglichen Leben. Unser Blut hat dieselbe Farbe, bei Leben einen Unterschied zu machen, ist einfach nur schändlich. Es liegt in unserer Pflicht sich für schwächere stark zu machen“, erläutert Sara Rothauer, Obfrau des Tierschutzvereines mit Herz.


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