Drei Verkehrstote im Jahr 2020 auf Schärdings Straßen

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Elena Auinger Elena Auinger, Tips Redaktion, 21.01.2021 09:16 Uhr

BEZIRK SCHÄRDING. 65 Verkehrstote, davon drei im Bezirk Schärding, waren in Oberösterreich im Jahr 2020 zu beklagen, wohl auch bedingt durch die Corona-Krise ein Rückgang von 22 Verkehrstoten, österreichweit der höchste Rückgang.

Ebenfalls sind 65 Verkehrstote der tiefste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen. „Der Rückgang der tödlichen Unfälle im oberösterreichischen Straßenverkehr ist einerseits zwar erfreulich. Dennoch verbirgt sich hinter den 65 Verkehrstoten des Vorjahres viel Leid bei den Hinterbliebenen und trauernden Familien. Jeder tödliche Verkehrsunfall ist schlichtweg einer zu viel“, sagt FP-Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner. Der Vergleich der 18 Verwaltungsbezirke zeigt, dass in den Bezirken Steyr-Land (neun) und Braunau (sechs) die meisten Verkehrstoten 2020 zu beklagen sind. In Wels Stadt und Kirchdorf waren 2020 keine Verkehrstoten zu verzeichnen. Im Bezirk Schärding verloren im letzten Jahr drei Menschen (zwei im Jahr 2019) ihr Leben aufgrund eines Verkehrsunfalles. Positiv ist festzustellen, dass im abgelaufenen Jahr die Zahl der Toten bei den Pkw-Insassen um elf und bei den Moped-Lenkern und Fußgängern um je sechs gesunken ist.

Zu schnell und abgelenkt

Bei fast einem Drittel der Verkehrsunfälle war die nicht angepasste Geschwindigkeit (31 Prozent) Hauptunfallursache, gefolgt von Unachtsamkeit/Ablenkung (21 Prozent) und Vorrangverletzung (14 Prozent). Die Anzahl der Getöteten durch nicht angepasste Geschwindigkeit stieg von 13 im Jahr 2019 auf 20 im Jahr 2020. Bei den tödlichen Verkehrsunfällen mit alkoholisierten Beteiligten ist nach dem Rückgang im Jahr 2019 für 2020 wieder ein Anstieg zu verzeichnen. Der Wert hat sich von 3,41 Prozent auf 7,69 Prozent mehr als verdoppelt. Nach den Lichtverhältnissen aufgeschlüsselt ergeben sich 45 getötete Personen bei Tageslicht und 20 bei Nacht.

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