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ENGELHARTSZELL. Im Jahre 1960 wurde in Engelhartszell ein Erste-Hilfe-Kurs mit 31 Teilnehmern durchgeführt und anschließend die Ortsstelle des Roten Kreuzes gegründet, die seit nunmehr 60 Jahren besteht.

Im alten Marktgemeindeamt in Engelhartszell erhielt der Rettungswagen des Roten Kreuzes Anfang der 60iger-Jahre eine Unterstellmöglichkeit. (Foto: Marktgemeinde Engelhartszell/Heimatbuch)

Zum ersten Ortsstellenleiter wurde Friseurmeister Hermann Sensenberger gewählt, der sich gemeinsam mit dem damaligen Gemeindearzt Richard Lindinger und Bürgermeister Karl Frierß große Verdienste um die neue Ortsstelle erworben hat. Am 14. April 1960 konnte durch die großzügige finanzielle Unterstützung der Donaukraftwerk Jochenstein AG und durch die Marktgemeinde Engelhartszell ein gebrauchter Rettungswagen angekauft werden.

Mitarbeiter aus vier Gemeinden

Während damals die Mitarbeiter alle aus dem Gemeindegebiet von Engelhartszell kamen und die Bediensteten der Donaukraftwerk Jochenstein AG besonders stark vertreten waren, identifizieren sich heute rund 150 Freiwillige aus den Gemeinden Engelhartszell, St. Aegidi, Vichtenstein und Waldkirchen und darüber hinaus mit ihrer Ortsstelle.So konnte RK-Ortsstellenleiter Christian Rathmeier dieser Tage berichten, dass erfreulicherweise die Zahl der Freiwilligen im Rettungsdienst in den letzten drei Jahren mit tatkräftiger Unterstützung der vier Bürgermeister um 20 Personen auf 62 Ehrenamtliche erhöht werden konnte, die rund 75 Prozent der Rettungsdienste in der Ortsstelle erbringen. Darüber hinaus sind 52 Mitglieder in den Jugend-Rotkreuz-Gruppen und rund 35 Personen im Bereich „Essen auf Rädern“ aktiv.

Jubiläumsfeier

Engelhartszells Bürgermeister Roland Pichler dankte als Obmann des Sanitätsgemeindeverbandes seinen drei Kollegen für ihren Einsatz zugunsten der RK-Ortsstelle und schlug vor, die Feier des 60-Jahrjubiläums, die im vergangenen Jahr Corona zum Opfer fiel, heuer auf dem Baugrundstück für das neue Ortsstellengebäude in Engelhartszell nachzuholen.


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