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RAAB. Kühle Keller, beschattet von mächtigen Bäumen, dazu eine Auswahl köstlicher Biere: Nicht nur Biertrinker, aber natürlich vor allem sie, kommen bei der Biermesse am Samstag, 28. August, in der Raaber Kellergröppe auf ihre Kosten.

In der Kellergröppe in Raab findet eine Biermesse statt. (Foto: Andreas Mitter)
  1 / 2   In der Kellergröppe in Raab findet eine Biermesse statt. (Foto: Andreas Mitter)

Acht Brauereien der Bierregion Innviertel sowie sechs weitere Brauereien liefern den Rohstoff für das gemütliche Stelldichein in der Raaber Kellergröppe. In der lauschigen Kellergasse, in der früher das Bier der ehemals drei Raaber Brauereien lagerte, geht es am Samstag, 28. August, wieder hoch her. Die Innviertler Brauer präsentieren eine Auswahl ihrer Spezialitäten, für Essen und Erfrischungen ist ebenfalls gesorgt. Man will mit der Messe nicht nur Biergenießer, sondern auch Hobbybrauer ansprechen. „Wir haben auch eine Firma eingeladen, sich zu präsentieren. Sie ist auf den Handel mit Flaschen und Gläsern spezialisiert“, so Wolfgang Schraml, der mit seinem „Raaber Bier“ ebenfalls auf der Biermesse vertreten ist.

Eine Gasse mit Geschichte und Gratisführungen

Außerdem gibt es zu jeder vollen Stunde Gratisführungen durch den Schatzlkeller und den Eiskeller, bei denen die Geschichte der Raaber Kelllergröppe lebendig wird. Die Gröppe – eine Ansammlung von Kellern, die über die Jahrhunderte in die steilen Wände der „Enzenkirchner Sande“ gehackt wurden – war bis in die 1920er-Jahre in Betrieb. Im Winter wurde Eis in großen Blöcken aus Weihern und Teichen geschlagen und in die Kellergröppe gebracht, wo es für lagerfähige Temperaturen sorgte. Heute sind die Keller teils privat genutzt, teils Museum. Nähere Informationen (auch zu Führungen außerhalb der Biermesse) unter der Telefonnummer 07762/2255. Die Biermesse beginnt um 14 Uhr und dauert bis etwa 20 Uhr (je nach Witterung). Sie findet bei jedem Wetter statt Baumschnitt

Damit die Raaber Kellergröppe unter anderem für die Biermesse im neuen Glanz erstrahlt, haben die Grünen Raab, nach Rücksprache mit den Grundeigentümern der Kellergröppe, heuer im Frühjahr einen Todholz- und Pflegeschnitt durchgeführt. „Wir wollen im nächsten Gemeinderat den Antrag stellen, dass sich die Gemeinde in Zukunft darum jährlich kümmert, zumindest ein jährliches Durchgehen und Kontrollieren der Bäume wäre wünschenswert“, sagt Claudia Brunner, Obfrau der Grünen Raab, die weiters berichtet, dass den Großteil der Kosten in Höhe von 4.100 Euro die Grünen Raab übernommen haben. Einen Teil übernahm der Museumsverein.


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