Tag der Engelhartszeller im Schütz-Art-Museum
ENGELHARTSZELL. Zahlreiche Engelhartszeller konnte der Obmann des Vereines „Kultur und Tourismus an der Donau“, Friedrich Bernhofer, im Neubau des Schütz-Art-Museums in Engelhartszell willkommen heißen, die der Einladung der Museumseigentümer Josef und Irene Schütz gefolgt waren.

Die Engelhartszeller Bürger sind als erste Gäste eingeladen worden, weil bei der offiziellen Eröffnung Mitte November der Platz im Museum beschränkt sein wird. Dafür haben alle Besucher einen Gutschein erhalten, mit dem sie ab 14. November das fertiggestellte Museum mit zwei großen Ausstellungen zum halben Eintrittspreis besuchen können.
Bürgermeister Roland Pichler wies in seinen Grußworten auf das Pilotprojekt als Null-Energie-Museum hin. Gemäß der Prämisse aktiver Nachhaltigkeit ist das Museum von der Bauweise, der Architektur, der hohen Energieeffizienz, der Verwendung umweltneutraler und recycelter Materialien zukunftsweisend. Eine eigene klimaneutrale Energieversorgung inklusive Betonkernaktivierung und Fotovoltaik-Anlage mit Wasserwärmepumpe versorgt das gesamte Ausstellungsgebäude autonom. Pichler wies das Ehepaar Schütz darauf hin, dass es zwei Gewinner bei dieser Museumserrichtung gäbe: Die Museumsgründer, weil sie Engelhartszell als Standort für ihr Lebenswerk erwählt haben und die Marktgemeinde Engelhartszell, weil sie dieses Museum bekommen habe.
Josef Schütz zeigte sich hocherfreut über die zahlreichen Gäste, die damit ihr Interesse am Museum bekunden und lud alle Besucher zu den anschließenden Führungen ein. So wie der Museumsgarten, errichtet nach den Prinzipien von Feng Shui, soll auch das Haus mit einem Museumscafé und einem Museumsshop ein offenes und freundliches Haus werden, in dem sich ständig etwas bewegt. So soll es neben der Dauerausstellung immer wieder Wechselausstellungen geben. Eine besondere Attraktion werden Künstler aus nah und fern sein, die in drei Ateliers im Rahmen von „artists in residence“ einige Wochen im Museum künstlerisch tätig sein werden und von den Museumsbesuchern bei ihrer Arbeit beobachtet werden können.


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