Bienenschaukasten des Imkervereines Vichtenstein
VICHTENSTEIN. Die Möglichkeit, Bienen bei ihrer faszinierenden Arbeit zuzusehen, gibt es nun auch in Vichtenstein. „Ein Schaustock ist ideal zum Neugierig sein“, sagt der Imkerobmann Matthias Koller.

Die Vichtensteiner Kindergartenkinder haben den Schaukasten bunt bemalt und Michael Stadlmair kümmerte sich um den Aufbau des Bienenstockes. „Das Bienenleben kann problemlos beobachtet werden. Vor allem, weil sich die Bienen gar nicht verstecken können. Sonst ist die Königin scheu oder wird von den anderen Bienen verdeckt.“ Hinter dicken isolierten Holzdeckeln zwischen zwei Plexiglasscheiben lebt nur ein kleines Volk, aber ein voll funktionsfähiges.
Ein normales Volk fasst im Sommer 60.000 Bienen. Die Abläufe im Bienenstock sind dieselben wie im Schaukasten: Die Bienen sammeln Pollen, produzieren Honig und die Königin legt Eier. Allerdings tut sich das kleine Volk schwerer, die Temperatur im Stock konstant zu halten. Daher müssen nach dem Zuschauen unbedingt wieder die Türen geschlossen werden. Bei genauem Hinsehen kann man Bienen erkennen, die die Pollen, die sie als „Pollenhöschen“ an den Beinen haften haben, in Waben verstauen. Bürgermeister Andreas Moser bedankte sich bei den Vertretern des Imkervereins für die Umsetzung des interessanten Projektes. Zu bestaunen gibt es das Ganze am Rastplatz hinter der Pfarrkirche beim steinernen Tisch.


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