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SCHÄRDING. Am 19. Juni verstarb der ehemaliger Schärdinger Bezirkshauptmann Alfred Kimberger im Alter von 86 Jahren. Bezirkshauptmann Florian Kolmhofer würdigte seinen Vorgänger Kimberger in einem Nachruf.

Alfred Kimberger verstarb im 87. Lebensjahr (Foto: Privat)
Alfred Kimberger verstarb im 87. Lebensjahr (Foto: Privat)

Kimberger war 40 Jahre lang im oberösterreichischen Landesdienst tätig. Im Jahr 1979 wurde er zum Schärdinger Bezirkshauptmann bestellt. Diese Position bekleidete er bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2002. „Besonders am Herzen lag ihm der Ausbau der Bezirkshauptmannschaft Schärding zu einem modernen, bürgernahen und serviceorientierten Dienstleistungsbetrieb. Auch als Vorsitzender des Bezirksschulrates und der Bezirks-Grundverkehrskommission war er äußerst erfolgreich tätig“, so Kolmhofer. Während seiner Amtszeit war Kimberger auch Obmann des Sozialhilfeverbandes Schärding. In dieser Zeit wurden unter anderem auch die Sanierung und der Neubau der Bezirksalten- und Pflegeheime Schärding und Andorf durchgeführt und der Neubau in Zell an der Pram begonnen.

Außerberuflich war Kimberger auch Bezirksstellenleiter des Roten Kreuzes Schärding und stand auch zahlreichen anderen Vereinen als Mitglied oder Obmann ehrenamtlich zur Verfügung.

Kimberger „war sich seiner verantwortungsvollen Position stets bewusst und versuchte immer mehr als nur seine Pflicht zu erfüllen. Er war bekannt für sein Verhandlungsgeschick und sein kundenorientiertes Handeln. Alfred Kimberger hat durch sein langjähriges engagiertes Wirken den Bezirk Schärding nachhaltig weiterentwickelt. Während seiner 23-jährigen Tätigkeit als Bezirkshauptmann von Schärding und durch seine hervorragende Zusammenarbeit mit den bayerischen Nachbarn hat er sich für die Region großartige und bleibende Verdienste erworben“, lobt Kolmhofer.


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