„An den Ufern des Inn“: In neuer Ausstellung in Wernstein wird Kunst zur Brücke
WERNSTEIN. Der Inn wird in der neuen Ausstellung der Alfred Kubin Galerie zum künstlerischen Leitmotiv. Unter dem Titel „An den Ufern des Inn“ präsentiert die Galerie Werke von sieben Künstlern, die aus Städten und Orten am Unterlauf des Flusses stammen.

Die Ausstellung vereint Malerei, Skulptur und plastische Arbeiten und zeigt, wie vielfältig Kunst entlang des Inns sein kann. Susanne Beurer etwa setzt sich mit ihren Tierplastiken empathisch mit Wahrnehmung und Projektion auseinander. Michael Zitzelsberger, früher als Chirurg tätig, widmet sich heute verstärkt dem Schnitzen und der Skulptur. In seinen Arbeiten finden sich Themen wie Natur, Ästhetik, Klimawandel und das weibliche Geschlecht.
Dominik Dengl arbeitet seit mehr als 40 Jahren als selbstständiger Künstler. Seine klassisch-figürlichen Werke, häufig aus Bronze, aber auch aus Holz oder Stein, zeigen den Menschen, Tiere und die Natur.
Die Burghausener Künstlerin Erni Brendtner entwickelt zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit eine expressive und poetische Bildsprache, angeregt von Menschen, Landschaften, Musik, Literatur und Reiseerlebnissen. Von Elisabeth Hartwig aus Passau sind Ölmalereien mit Landschaften und Blumenmotiven zu sehen.
Stephan Unterberger stellt seit 2017 Beton ins Zentrum seines Schaffens und verbindet in seinen Arbeiten plastische Oberflächen mit einem besonderen Zusammenspiel von Optik und Haptik. Der Wernsteiner Anton Weinast wiederum malt seit etwa 2018 im Selbststudium und zeigt vor allem realistische Stillleben und Landschaften.
Bis 16. August
Die Ausstellung „An den Ufern des Inn“ ist bis 16. August in der Alfred Kubin Galerie, zu sehen. Geöffnet ist jeweils mittwochs von 17 bis 19 Uhr, sonntags von 14.30 bis 17 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung unter 0676 7926270.


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