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TAUFKIRCHEN/PRAM. In drei Wochen wird es für Luca Reitböck ernst: Der Zimmerer aus Taufkirchen an der Pram vertritt Österreich bei den WorldSkills 2026 in Shanghai. Die Berufs-WM findet von 22. bis 27. September statt.

Luca Reitböck will bei der Berufs-WM in Shanghai für Österreich eine Medaille holen. (Foto: Florian Wieser/SkillsAustria)

Die besten 1.400 jungen Fachkräfte aus aller Welt werden sich im National Exhibition and Convention Center in Shanghai messen. Der Austragungsort ist riesig: Das Areal umfasst 1,47 Millionen Quadratmeter. Rund 1,2 Millionen Besucher werden erwartet.

Österreich stellt mit 48 Teilnehmern sein Nationalteam in 42 Wettbewerbsberufen – von Floristik und Konditorei über Mechatronik bis zu Grafikdesign. Reitböck geht im Bewerb Zimmerer an den Start und arbeitet bei der Hauer Zimmerei in Enzenkirchen.

Für den Taufkirchner ist die Weltmeisterschaft die bislang größte berufliche Herausforderung. Im Zimmerer-Bewerb entstehen über vier Wettkampftage komplexe Holzkonstruktionen. Gefragt sind exakte Vorbereitung, saubere Verbindungen und konzentriertes Arbeiten unter Zeitdruck. Fehler werden in dem Bewerb sofort sichtbar.

Intensive Vorbereitung

„Mir sind präzises Arbeiten, handwerkliches Geschick und Teamarbeit besonders wichtig“, sagt Reitböck. Für Österreich will der junge Zimmerer unbedingt eine Medaille holen. Dafür bereitet er sich gemeinsam mit dem Experten Josef Angleitner von der Berufsschule Linz 2 vor.

Österreich wartet auf Medaille

Die Erwartungen sind hoch: Österreich wartet im Zimmerer-Bewerb seit 2009 auf eine WM-Medaille, Gold gab es in dieser Disziplin bislang noch nie. Reitböck will sich von dieser Statistik aber nicht unter Druck setzen lassen: „Das muss man ganz entspannt angehen. Sonst hat man schon verloren.“

Die WorldSkills sind für Reitböck nicht nur ein internationaler Leistungsvergleich, sondern auch ein wichtiger Schritt für seine berufliche Zukunft. Nach dem Wettbewerb will er die Holzbau-HTL in Hallein besuchen und danach die Meisterausbildung machen.


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