Interessenvertretung: Lebenshilfe-Klienten sprechen für sich selbst
BEZIRK SCHÄRDING. In den Einrichtungen der Lebenshilfe im Bezirk Schärding wurden die Interessenvertreter neu gewählt. Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung treten selbst für ihre Rechte und Anliegen ein. Sabine Schmidbauer, Katharina Totter und Manfred Beham sind die neu gewählten Haussprecher im Bezirk Schärding.

In der Lebenshilfe OÖ haben alle Menschen mit Beeinträchtigung das Recht auf Mitbestimmung und Mitsprache. Nach den Haussprecherwahlen im Bezirk Schärding spricht Manfred Beham in seiner dritten Periode für sich und seine Kollegen im Wohnhaus Münzkirchen und ist glücklich darüber, der liebgewonnenen Aufgabe im Gruppensprecherteam auch weiterhin nachgehen zu können. Sabine Schmidbauer, seit 2011 Haussprecherin der Werkstätte Münzkirchen, wurde in ihrem Amt bestätigt. Seit August 2017 ist sie überdies Gesamtsprecherin der Lebenshilfe OÖ und vertritt die Interessen der in der Lebenshilfe OÖ begleiteten Personen auch bundesweit in den Gremien der Lebenshilfe Österreich.
Neue Haussprecherin in Eggerding
Katharina Totter übernimmt erstmalig die Aufgabe als Haussprecherin in der Werkstätte Eggerding. „Mir ist es sehr wichtig, die Interessen, Anliegen und Bedürfnisse meiner Kollegen zu vertreten. In den Interessenvertreter-Besprechungen reden wir dann darüber und finden gemeinsame Lösungen“, freut sie sich auf die neue Herausforderung. Die Interessenvertreter-Wahlen in der Lebenshilfe OÖ finden im Vier-Jahres-Rhythmus statt. Die gewählten Haussprecher bzw. Haussprecher-Stellvertreter unterstützen ihre Kollegen bei Anliegen, Wünschen und Beschwerden.


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