Volles Lager im Rotkreuz-Markt Schärding
SCHÄRDING. Unter dem Rotkreuz-Leitsatz „Wir sind da, um zu helfen“ rücken freiwillige Rotkreuz-Mitarbeiter, Privatpersonen und Unternehmen im Bezirk Schärding zusammen und sorgen mit ihrer Spendenbereitschaft für ein volles Lager im Rotkreuz-Markt Schärding.

Der Rotkreuz-Markt ist ein vom Roten Kreuz betriebener Sozialmarkt in dem wie für Sozialmärkte üblich, Waren des täglichen Lebens sehr günstig erhältlich sind. Sozialmärkte sind auf Spenden angewiesen. Je mehr Spenden vorhanden sind, desto vielfältiger ist das Angebot. „Dank dem Einsatz vieler Privatpersonen und Unternehmen gehen wir mit einem vollen Lager ins neue Jahr,“ freut sich Elisabeth Höller, Rotkreuz-Bezirkskoordinatorin für die Gesundheits- und Sozialen Dienste, über die Hilfsbereitschaft und Großzügigkeit im Bezirk Schärding. Als Ausgleich zur Teuerungswelle wurden die Einkommensgrenzen mit Jahresbeginn angehoben. Eine Alleinstehende Person mit weniger als 1.300 Euro (vorher 1.200 Euro) Nettoeinkommen pro Monat, ist berechtigt im Rotkreuz-Markt einzukaufen. Bei Haushalten mit zwei Erwachsenen beträgt die Grenze 1.700 Euro. Für jedes weitere Kind erhöht sich die Grenze um jeweils 300 €. So hat ein Paar mit zwei Kindern Anspruch auf die Einkaufsmöglichkeit im Rotkreuz-Markt, wenn das Nettomonatseinkommen unter 2.300 Euro liegt.
Teuerungen
„Ich bin in der Nachkriegszeit groß geworden und habe Sparen gelernt. Die Teuerungen machen es schwierig, aber ich komme gerade noch so zurecht.“ erzählen viele Seniorinnen von ihrer wertvollen Fähigkeit mit wenig Geld auszukommen. Gerade hier hilft der Rotkreuz-Markt mit seinen günstigen Preisen die Monatsausgaben für Lebensmittel und Hygieneartikel zu verringern.Ein breites und wechselndes Angebot an Brot, Gebäck, Obst, Gemüse, Milchprodukten, Wurst- & Fleischwaren, Konserven, Marmeladen, Kaffee, Nudeln, Reis, Getränken, Hygieneartikeln, Reinigungsmittel, Waschpulver usw. ist vorhanden.
Unverbindlich Schnuppern
Der Rotkreuz-Markt ist zweimal in der Woche geöffnet: Dienstag und Donnerstag von 13 bis 15 Uhr. Für Personen, die sich schwer entscheiden können, ob sie das Angebot des Rotkreuz-Marktes nutzen wollen, empfiehlt Höller zu Schnuppern: „Kommen Sie unverbindlich vorbei und fragen Sie beim Eintreten in den Markt um die Gästekarte. Damit können Sie sich in Ruhe umschauen und bereits ihren ersten Einkauf tätigen.“ Das Antragsformular um regelmäßig im Rotkreuz-Markt einkaufen zu können, ist ein paar Meter neben dem Rotkreuz-Markt im Rotkreuz Bezirksbüro und in jedem Gemeindeamt erhältlich.


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