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BEZIRK SCHÄRDING. An der Landwirtschaftlichen Berufs- und Fachschule Andorf (LWBFS) haben Schüler die Möglichkeit, unter anderem einen Pflegeberuf zu erlernen.

d (Foto: Tarabic)
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Schule ist nicht nur Lernen, es ist das Zusammenspiel von Respekt, Zielbewusstsein und einem Vorleben von Werten. Dies sowie zukunfts- und teamorientierte Unterrichtsgestaltung machen die Zeit an der Landwirtschaftlichen Berufs- und Fachschule Andorf für die Schüler so wertvoll.

Ausbildungsschwerpunkte

Bereits nach dem ersten Jahr kann aus drei Ausbildungsschwerpunkten ausgewählt werden. Theorie und Praxis werden dazu im Rahmen von 18 Wochenstunden vermittelt, während die hauswirtschaftliche Fachausbildung im selben Stundenausmaß fortgesetzt wird. Alle Zweige beinhalten ein zwölfwöchiges Fremdpraktikum und schließen mit dem Facharbeiter im Ländlichen Betriebs- und Haushaltsmanagement ab.

Gesundheit

Mit dem Schwerpunkt „Gesundheit & Soziale Berufe“ erwerben die Schüler den Abschluss der Heimhilfe sowie des Kindergartenhelfers. Eine besondere Weiterbildungsmöglichkeit im sozialen Bereich bietet der 4. Jahrgang. Hier haben die Schüler die Möglichkeit, die Ausbildung zur FSB „A“, inklusiver Pflegeassistenz, in verkürzter Zeit zu absolvieren.

Richtige Berufswahl

Für genau diesen Ausbildungsweg haben sich Leonie Trinkfass aus Riedau, Jonas Bachmayr aus Andorf und Eva-Maria Angermayr aus Taufkirchen an der Trattnach entschieden. Die drei Schüler besuchen aktuell die dritte Klasse. Während der Ausbildung stehen auch Praktika auf dem Programm. Diese dienen nicht nur, um das Erlernte in der Praxis umzusetzen, sondern bieten den Schülern die Gelegenheit, herauszufinden, ob sie die richtige Berufswahl getroffen haben.

Viel gelernt

Im Falle von Leonie Trinkfass hat sich die Berufswahl bestätigt. Sie absolvierte ihr Praktikum im Kindergarten Riedau und war zwei Wochen lang im Krankenhaus in Ried tätig. „Ich habe in den Wochen viel gelernt. Dabei wurde ich in meiner Entscheidung, einen sozialen Beruf auszuüben, bestätigt“, berichtet Trinkfass, die nach dem Schuljahr eine Ausbildung als Pflegefachassistenz in Ried beginnt.

Traumberuf

Seinen Traumberuf hat auch der Andorfer Jonas Bachmayr gefunden. Dies stand auch für ihn schon vor der Praktikumszeit im Altenheim in Andorf und im Krankenhaus in Schärding fest: „Ich mag einfach den Umgang mit Menschen. Sowohl die Arbeit im Altenheim als auch im Krankenhaus hat mir sehr viel Spaß gemacht. Die Arbeit ist extrem spannend, man lernt täglich dazu“, sagt der Andorfer. Er wird kommendes Jahr an der LWBFS Andorf die vierte Klasse besuchen und dabei die Ausbildung zum Fach-Sozialbetreuer in der Altenarbeit absolvieren. Positiver Nebeneffekt der Ausbildung an der Fachschule in Andorf: Er bekommt ein Pflegestipendium in Höhe von 600 Euro monatlich.

Kindergartenpädagogin

Eva-Maria Angermayr hat sich im Gegensatz zu ihren zwei Schulkollegen für die Arbeit im Kindergarten entschieden. Sie wird den Vorbereitungslehrgang zur Berufsreifeprüfung in Andorf absolvieren und danach die Ausbildung zur Kindergartenpädagogin beginnen. „Ich bin mir sicher, dass dies der richtige Beruf für mich ist. Ich arbeite gerne mit Kindern“, berichtet Angermayr.


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