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Lachende Gesichter bei ÖVP und Grünen, Trauer bei SPÖ und FPÖ

Omer Tarabic, 30.09.2019 14:52

BEZIRK SCHÄRDING. Die Grünen konnten in allen Gemeinden des Bezirks Schärding zulegen. Die ÖVP musste nur in Mayrhof leichte Verluste hinnehmen. 

(Foto: Wodicka)
(Foto: Wodicka)

Während die SPÖ und FPÖ in fast allen Gemeinden Federn lassen mussten, konnten die Grünen bei den Wählern punkten und landeten bei starken acht Prozent. Dementsprechend groß ist die Freude bei Bertold Wöss, dem Bezirkssprecher der Grünen des Bezirks Schärding.

Sensationelles Wahlergebnis

„Der Wahlsonntag brachte uns ein sensationelles Wahlergebnis. Der Klimaschutz ist zurück im Parlament. Die Menschen sehen und spüren die Folgen der Klimakrise und wollen, dass diese große Zukunftsfrage endlich angegangen wird. Auch der Bezirk Schärding hat seinen Teil zu diesem Wahlergebnis beigetragen. Hier sind wir nach derzeitigem Stand mit acht Prozent wieder auf dem Niveau der Nationalratswahl 2013. Wir konnten das Vertrauen der Bevölkerung nach dem Debakel 2017 wieder zurückgewinnen. Ein großer Dank an dieser Stelle den über 2.200 Wählern im Bezirk, die uns ihr Vertrauen geschenkt haben. Und mit den Wahlkarten, die noch ausgezählt werden, steuern wir wohl auf ein neues Rekordergebnis für die Grünen im Bezirk zu“, informiert Wöss.

Freude bei ÖVP

Auch die Volkspartei kann mit dem Ergebnis im Bezirk mehr als zufrieden sein. Die Partei von Sebastian Kurz und August Wöginger erreichte hervorragende 46,2 Prozent. „Wir haben den größten Vorsprung auf die zweitplatzierte Partei, den es in Österreich je gab. Der Vranitzky-Rekord aus dem Jahr 1990 mit 10,7 Prozent Vorsprung wurde weit übertroffen. Jene, die Kurz im Mai abgewählt haben, wurden heute massiv abgestraft. Für uns ist klar, dass wir mit unserem Kurs auf dem richtigen Weg für Österreich sind“, berichtet Marianne Reininger, Schärdings Bezirksgeschäftsführerin der ÖVP.

Fehlverhalten

Die FPÖ erlebte ein Wahldebakel und verlor in allen Gemeinden Stimmen. „Wir haben aufgrund eigenen Fehlverhaltens einiger Führungskräfte viel Vertrauen in der Bevölkerung verloren. Jetzt müssen wir unser freiheitliches Fundament umgestalten und neu aufstellen. Unserer Programmatik werden wir treu bleiben. Wir müssen ein tiefes und starkes Verantwortungsbewusstsein, vor allem in den Führungsgremien schaffen, damit die Fehler der Vergangenheit nicht wieder passieren. Es wird leider auch personelle Konsequenzen geben müssen“, so Brückl. Den ersten Schritt zu einer Erneuerung der FPÖ haben die Freiheitlichen laut Brückl vor zwei Wochen im Zuge des Bundesparteitag in Graz mit der Wahl von Norbert Hofer zum Obmann getan.


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