"Präzisionslandwirtschaft": Hof in Altschwendt mit dabei
ALTSCHWENDT. In OÖ ist ein Pilotprojekt zur „Präzisionslandwirtschaft“ gestartet, das Böden und Gewässer schützen soll. Bei einem Lokalaugenschein machte sich Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder einen Eindruck von einem Hof in Altschwendt.

Die neue Bewirtschaftungsform in der Landwirtschaft soll dafür sorgen, dass in Zukunft eine nachhaltigere und schonendere Nutzung von fruchtbaren Böden für die Lebensmittelproduktion möglich ist. Das Umwelt- und Klima-Ressort des Landes finanziert und berät in diesem österreichweit einzigartigem Pilotprojekt 100 Landwirte durch Experten des Maschinenrings OÖ zur Umsetzung der neuen landwirtschaftlichen Bewirtschaftungsform.
Je nach Betrieb werden Risikoflächen, wie etwa Hänge oder Felder neben Gewässern identifiziert und in der Folge Schutzmaßnahmen mit den Landwirten erarbeitet. Mit dem Pilotprojekt werden Maßnahmen vor Ort konzipiert, um den Eintrag in das Grund- und Oberflächenwasser zu reduzieren. Landesrat Kaineder machte sich bei einem Hofbesuch bei Familie Ott in Altschwendt ein Bild vom Beratungsprogramm und konnte auch in die Welt der „Präzisionslandwirtschaft“ hineinschnuppern. „Die Reduktion von Pestiziden in der Landwirtschaft ist eines unserer wichtigsten Ziele in der Umweltpolitik, da diese eine Belastung für die Artenvielfalt, unsere gesunden Böden, aber auch für unsere Gewässer und unser Trinkwasser sein können“, so Kaineder, der sich bei den Landwirten des Pilotprojekts bedankt, die diesen Weg gemeinsam mit dem Maschinenring OÖ und dem Land OÖ beschreiten.


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