Gemeinsame Forderung nach Entlastung der Gemeinden beim Neujahrsempfang in Wernstein
WERNSTEIN. Mit einem sehr gut besuchten Neujahrsempfang hat die SPÖ im Bezirk Schärding im Jugendheim in Wernstein das politische Jahr 2026 offiziell eröffnet.
Bezirksvorsitzender Karl Walch konnte zahlreiche Funktionäre, Mitglieder sowie Gäste aus dem Bezirk und darüber hinaus begrüßen. Besonders erfreulich war die Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste, darunter SPÖ-Landesgeschäftsführerin Nicole Trudenberger, die Braunauer Bezirksvorsitzende und Landtagsabgeordnete Gabriele Knauseder, der Rieder Bezirksvorsitzende Bürgermeister Fritz Hosner sowie Bundesrat Sebastian Forstner. Auch die SPÖ-Bürgermeister des Bezirks Schärding Günter Streicher (Schärding), Helmut Schopf (Münzkirchen) und Roland Mayrhofer (Altschwendt) folgten der Einladung.
Inhaltlich stand vor allem die herausfordernde finanzielle Situation vieler Gemeinden im Mittelpunkt. Bezirksvorsitzender Karl Walch betonte in seiner Ansprache die Bedeutung handlungsfähiger Gemeinden: „Unsere Städte und Gemeinden brauchen ausreichend finanzielle Mittel, um zentrale Aufgaben wie Infrastruktur, Kinderbetreuung und Daseinsversorgung sicherstellen zu können. Dass im heurigen Jahr mehr als die Hälfte der Gemeinden in Oberösterreich in den Härteausgleich rutschen werde, sei ein deutlicher Beleg dafür, dass es dringend Maßnahmen zu deren Entlastung brauche.“
Auch SPÖ-Landesgeschäftsführerin Nicole Trudenberger unterstrich diesen Schwerpunkt: „Als SPÖ wissen wir, dass starke Gemeinden der Motor für unsere Wirtschaft und unseren Wohlstand sind. Deshalb setzen wir uns auf allen Ebenen für die Entlastung und Stärkung der Gemeinden ein. Konkret fordern wir die Landesumlagen auf den Bundesdurchschnitt zu senken – dadurch würden den Gemeinden in Oberösterreich rund 220 Millionen Euro mehr zur Verfügung stehen.“
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