Stadtregion Schärding setzt auf stärkere Zusammenarbeit
SCHÄRDING. Die Stadtregion Schärding mit den Gemeinden Brunnenthal, St. Florian am Inn, Schärding und Suben will ihre interkommunale Zusammenarbeit weiter ausbauen. Nach dem Schwerpunkt auf das OÖ-Aktionsprogramm Leerstand im vergangenen Jahr rücken nun gemeinsame Lösungen im Verwaltungsbereich stärker in den Mittelpunkt.

Wie können Gemeinden künftig noch enger zusammenarbeiten? Diese Frage stand beim jüngsten Stadtregionalen Forum im Fokus. „Wir leben nicht nur in unseren einzelnen Gemeinden, sondern in einer gemeinsamen Region. Eine positive Entwicklung kann daher nur gemeinsam gelingen“, betonen die Bürgermeister der Stadtregion Schärding.
Impulse dafür lieferte Peter Pramberger von der neu eingerichteten Beratungsstelle für Kooperationen des Landes Oberösterreich. Vorgestellt wurden erste Unterstützungsangebote für Gemeinden, die verstärkt kooperieren wollen. Auf Basis dieser Informationen sowie erfolgreicher Beispiele aus anderen Regionen soll die Zusammenarbeit nun weiter vertieft werden.
Ressourcen nutzen
Als erstes konkretes Handlungsfeld sehen die Gemeinden den Verwaltungsbereich. Geplant sind unter anderem eine gemeinsame Nutzung von Ressourcen, abgestimmte Prozesse und eine stärkere fachliche Zusammenarbeit.
Gerade im Verwaltungsbereich sei es möglich, durch Kooperation Synergien zu nutzen, Know-how zu bündeln und Leistungen für die Bevölkerung effizienter zu organisieren, so die Bürgermeister. Mit dem verstärkten Schulterschluss wollen die Gemeinden aktuelle Herausforderungen bewältigen und die Region langfristig stärken.


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