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ST. WILLIBALD. Der deutsche Botschafter in Österreich, Vito Cecere, nutzte gemeinsam mit seiner Ehefrau Bettina Bundszus die Gelegenheit, die rasant wachsende Backmanufaktur von Guschlbauer persönlich in Augenschein zu nehmen. 

V. l.: Vito Cecere, Karl Guschlbauer, Bettina Bundszus und Enkel Luca (Foto: Guschlbauer_Highres)
V. l.: Vito Cecere, Karl Guschlbauer, Bettina Bundszus und Enkel Luca (Foto: Guschlbauer_Highres)

Der Besuch unterstreicht den Stellenwert des Unternehmens, das sich in den vergangenen 26 Jahren zu einem globalen Player im Süßwarenbereich entwickelt hat.

Deutsche Supermärkte als Wachstumstreiber

Der deutsche Markt ist für den Backspezialisten der stärkste Ertrags- und Volumenbringer. Bis zu zwei Millionen Kekse, 1,2 Millionen Punschkrapfen und rund 130.000 Stück des legendären Signature-Produkts – der knusprigen Blätterteig-Schaumrolle – verlassen täglich die Fertigungslinien. Jede zweite Mehlspeise geht direkt nach Deutschland. Insgesamt beliefert das Unternehmen Kunden in 21 Ländern rund um den Globus. Eine wichtige Rolle spielen dabei zwei neue Listungen. Mit dem Gewinn von REWE Deutschland und REWE International in diesem Jahr konnte Guschlbauer ein zentrales Schwergewicht der europäischen Handelslandschaft für seine Produkte begeistern und sichert sich so die flächendeckende Präsenz in deutschen Supermarktregalen. Karl Guschlbauer: „Das Ergebnis dieser gezielten Handelsexpansion spiegelt sich in unseren Bilanzen wider: Innerhalb nur eines einzigen Jahres kletterte der Export nach Deutschland um mehr als 20 Prozent.“

Vertrieb bleibt Chefsache

Vom einstigen Kirtags- und Schaumrollenhandel der 80er-Jahre hat sich Guschlbauer zu einem internationalen Großlieferanten entwickelt. Der Startschuss für die eigene Fertigung fiel im Jahr 2000 – mit überschaubaren 2.000 pro Tag. „Dass wir heute die Kapazitäten und das Vertrauen besitzen, um globale Konzerne und führende deutsche Handelsmarken tagtäglich zuverlässig zu beliefern, ist das Ergebnis harter, konsequenter Arbeit.“ Trotz internationaler Konzernkunden steuert der Firmengründer die Kundenakquise und den Vertrieb nach wie vor persönlich. Der direkte Kontakt zu Handelspartnern garantiert die nötige Flexibilität, um schnell auf Trends und Wünsche des Handels zu reagieren.

Erweiterung des Firmengeländes

Für Karl Guschlbauer ist die jüngste Dynamik erst der Anfang einer langfristigen Marktstrategie. In den nächsten Jahren soll das Firmengelände um 50.000 Quadratmeter erweitert werden. Damit rüstet sich der Mehlspeisen-Spezialist für die nächste Welle der internationalen Expansion.


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