Die ersten Marienwallfahrtstage in Schardenberg sind abgesagt
SCHARDENBERG. Im Marienwallfahrtsort Schardenberg würden am 13. Mai die heurigen Fatima-Wallfahrten beginnen. Wegen der Coronakrise wird es auch hier zu Absagen kommen.

Pfarrer Gregor Dabrowski kann noch nicht sagen, ob und wann eine schrittweise Rückkehr zur Normalität für das kirchliche Leben bevorsteht: Es kann von einem Tag auf den anderen möglich werden. Für ihn ist eine seriöse Terminplanung im Mai/Juni und auch über den Sommer nicht wirklich möglich, so der Geistliche. „Sobald absehbar ist, dass größere Versammlungen und damit auch kirchliche Feiern wieder stattfinden dürfen, werden wir unsere Fatimatage wieder abhalten.“
Botschaft an die Wallfahrer
Eine aufmunternde Botschaft findet der Wallfahrtsleiter für seine treuen Wallfahrer: „Diese räumliche Zurückgezogenheit ermöglichte uns ein Nachdenken über die Gefährdungen menschlichen Lebens und der Tragfähigkeit unseres Glaubens. Neben allem Aktivismus war hoffentlich Gelegenheit, sich auch jenen Aspekten unseres Daseins zu widmen, denen wir sonst eher weniger Aufmerksamkeit schenken oder sie auf später verschieben. Es lohnt sich, den eigenen geistlichen Quellen nachzuspüren und sich dem 'Warum?' zu stellen. 'Warum tut es uns oder anderen so weh, sich von den gewohnten Ausdrucksformen des Glaubens (zeitweise) verabschieden zu müssen, vertrautes nicht einfach wie immer ausüben zu können? Warum tut es gut, ein neues Miteinander in der Familie zu entdecken, sich über Gebet und Kirche auszutauschen, einander auf ungeahnte Weise menschlich nahe sein zu können?“ Nähere Infos zu den Wallfahrtstagen beim Pfarramt Schardenberg unter 07713/7050.


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