Erdbeeren, Himbeeren und Co. sind die Leidenschaft von Alois Scharnböck
SCHARDENBERG. Alois Scharnböck betreibt einen Obsthof in Schardenberg. „Es ist natürlich für diese Region nicht alltäglich, aber mit viel Hingabe und viel Leidenschaft ist es auch hier im Sauwald möglich Beerenfrüchte und Obst zu kultivieren“, erklärt der passionierte Obstbauer.

1987 wanderte der gebürtige Schardenberger nach Deutschland aus, um dort einen Wein- und Obstbaubetrieb zu führen. „Ich war 25 Jahre Winzer in der Pfalz und habe auch dort schon Erdbeeren kultiviert“, so Scharnböck. 2012 kehrte er wieder nach Österreich zurück und übernahm den elterlichen Betrieb. Seit zwei Jahren wird jetzt kontinuierlich am Auf- und Ausbau der Obstanlagen gearbeitet.Scharnböcks PhilosophieEine nachhaltige und umweltschonende Bewirtschaftung der Felder und Obstgärten ist Scharnböck ein großes Anliegen. „Das Wichtigste im Pflanzen- und Obstbau ist ein vitaler, lebendiger und gesunder Boden mit hohem Anteil an Bodenbakterien und vielen Regenwürmern“, erklärt der Schardenberger. Mit dieser Basis wachsen widerstandsfähige, kräftige Pflanzen mit stabilem Immunsystem und starken Abwehrkräften gegen Krankheiten und Schädlinge. Voraussetzung für besten Geschmack und Qualität sind ein fruchtbarer vitaler Boden, gesunde, kräftige Pflanzen sowie ausgewogene und natürliche Pflanzenernährung. Erreicht wird dies durch Einsatz von Ecosana Bodenbakterien, „Konrads Heilerde“ sowie die Verwendung von Naturdüngern (Maltaflor). Der BetriebScharnböck bewirtschaftet insgesamt 15 Hektar Ackerfläche, davon drei Hektar Erdbeeren. Der Rest wird für eine pflanzenbaulich intakte Fruchtfolge mit Weizen und Raps und wenig Mais bebaut. Als weitere Früchte werden Heidelbeeren, Himbeeren und Marillen angebaut. Erdbeeren, Himbeeren und Heidelbeeren werden zum Selberpflücken und als gepflückte Ware, Marillen nur als gepflückte Ware angeboten. Alle Früchte sind im Hofladen erhältlich


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