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SCHARNSTEIN/GSCHWANDT/ST. KONRAD. Die „Schrattenauquelle“ versorgt Teile von Scharnstein, St. Konrad und Gschwandt mit Trinkwasser. Da Anfang der Woche bei einer Routinekontrolle „koliforme Bakterien“ entdeckt wurden, empfehlen die Gemeinden, das Wasser bis auf Weiteres nur im abgekochten Zustand (Siededauer mindestens drei Minuten) zu verwenden.

Eigentlich sollten derartige Probleme der Vergangenheit angehören, nachdem vor zwei Jahren eine Ultraviolett-Anlage im Hochbehälter auf dem Dürnberg installiert wurde. Wie dennoch eine erneute Verkeimung möglich war, wurde zu Redaktionsschluss noch untersucht. Möglicherweise könnten bei starken Regenfällen eindringende Oberflächenwässer das Problem verursacht haben. Derzeit läuft eine zusätzliche Entkeimung mit Chlordioxid. Anfang nächster Woche werden neue Proben genommen. „Die Auswertung wird rund drei bis vier Tage dauern. Dann erst wird sich entscheiden, ob das Wasser wieder „freigegeben“ werden kann“, bittet der Scharnsteiner Bürgermeister Rudolf Raffelsberger (VP) um Geduld.


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