Neue Mountainbike-Strecke auf den Hochsalm freigegeben

Daniela Toth Daniela Toth, Tips Redaktion, 02.08.2019 12:31 Uhr

SCHARNSTEIN. Das Radfahren auf Forststraßen ist in Österreich nur auf ausgewiesenen Strecken erlaubt. Bislang gab es im Almtal jedoch nur zwei offizielle Mountainbike-Routen. Mit der neuen Strecke auf dem Hochsalm wird das Angebot erweitert.

Die Mountain-Bike-Strecke auf den Hochsalm hat eine Länge von 6,5 km bei der rund 700 Höhenmeter zu überwinden sind. Vom Umkehrpunkt ca. 200 m unterhalb des Gipfels, kann man zu Fuß entlang des Höhenweges den Gipfel des Hochsalms besteigen. Die höchsten Anstiege sind zu Beginn bei der Abzweigung von der Tießenbachstraße und knapp vor Ende der Strecke. Abschnittsweise ist die Forststraße aufgrund Ausschwemmungen allerdings mit besonderer Vorsicht zu befahren.

Mit dem neuen Angebot wird dem steigenden Bedarf der Freizeitsportler Rechnung getragen. Bürgermeister LAbg. Rudolf Raffelsberger bedankte sich besonders beim Grundeigentümer dem Stift Kremsmünster und bei Franz Xaver Mayrhofer, der selbst als leidenschaftlicher Mountainbiker, aber auch als Waldbesitzer und Jäger viel dazu beigetragen hat, dass hier ein zufriedenstellendes Übereinkommen gefunden werden konnte.

Bitte um Rücksichtnahme

„Mein Appell richtet sich an die Freizeitsportler: Haltet euch an die Regeln und Vorschriften der Jäger und Forstwirte! Kein Befahren der Strecke, wenn aufgrund von Forstarbeiten gesperrt werden muss! Kein Befahren der Strecke eine Stunde vor Sonnenuntergang und zwei Stunden nach Sonnenaufgang! Nur durch gegenseitige Rücksichtnahme und Fairness wird es möglich sein, das Mountainbike-Netz im Almtal weiter auszubauen. Wir wollen zeigen, dass ein gutes und respektvolles Miteinander von Bikern, Waldbesitzern und Jägern möglich ist“, so Raffelsberger.

Die Kosten für die Benützung der MTB-Strecke wird vom Tourismusverband, Ortsgruppe Scharnstein getragen. Christian Steinhäusler, der Obmann des örtlichen Tourismusverbandes bedankte sich vor allem bei Pater Gotthard vom Stift Kremsmünster für das große Entgegenkommen. Er hofft, dass eine Möglichkeit gefunden werden kann, auf der Grünauer Seite eine Anschlussmöglichkeit zu finden, um eine attraktive Runde fahren zu können. 

Pater Gotthard Niedrist betonte, dass es sich bei einer Forststraße auch um eine forstliche Arbeitsfläche handelt und die Mountainbiker Verantwortung tragen, wann und wie sie befahren wird. Er hofft, dass es mit der Freigabe zu keiner missbräuchlichen Verwendung kommt oder größere Probleme auftreten. Das wird entscheidend sein, um den Vertrag, der vorerst für 5 Jahre abgeschlossen wurde, zu verlängern. Er hofft auf die Vernunft der Mountain-Biker und wünscht allen viel Freude bei der Ausübung ihres Sportes.

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