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ÖAMTC und Polizei sorgten im Bezirk für mehr Sichtbarkeit im Straßenverkehr

Ariane Zeilinger, 16.11.2017 09:44

BEZIRK SCHEIBBS. Die Unfallstatistik belegt, dass mit der dunklen Jahreszeit die gefährlichsten Monate für Verkehrsteilnehmer begonnen haben. In den Monaten September bis November 2016 ereigneten sich laut Statistik Austria in Österreich 9.836 Verkehrsunfälle. Trauriger Spitzenreiter der Bilanz ist Niederösterreich mit 1.829 Unfällen, bei denen 2.343 Menschen verletzt und 33 Menschen getötet wurden.

Ein Gratis-Licht kann an allen ÖAMTC-Stützpunkten in Anspruch genommen werden. Foto: Christian Mikes/ÖAMTC

„Niederschläge, erster Frost, Nebelbildung und schlechte Sicht fordern von den Autofahrern erhöhte Aufmerksamkeit“, erklärt Gerhard Prantner, ÖAMTC-Stützpunktleiter der Dienststelle Scheibbs.

Ein immens wichtiges Thema in der dunklen Jahreszeit ist daher eine gute Sichtbarkeit im Straßenverkehr. Um das Bewusstsein der Fahrzeuglenker zu schärfen, setzt der ÖAMTC zum wiederholten Male gemeinsam mit der Polizei an acht ausgewählten Standorten in Niederösterreich die Licht-Aktion „Flugzettel statt Strafzettel“ um.

Beider Aktion in Scheibbs brachten die Kooperationspartner binnen zwei Stunden bei 14 Fahrzeugen insgesamt 26 Lampen wieder zum Leuchten

Sichtbarkeit schafft Sicherheit: Bewusstseinsbildung steht vor der Bestrafung

Kfz-Lenker, die mit einer mangelhaften Licht-Anlage unterwegs waren, wurden von der Polizei angehalten. Da die Bewusstseinsbildung für Sichtbarkeit im Straßenverkehr im Vordergrund steht, wurde von Bestrafungen Abstand genommen und die Lenker erhielten einen Flugzettel mit Sicherheitshinweisen. Um für eine sichtbar sichere Weiterfahrt zu sorgen, behoben Clubtechniker den Mangel kostenlos.

„An Ort und Stelle wurde ein Gratis Licht-Check durchgeführt, bei dem defekte Lampen ausgetauscht und falsch eingestellte Scheinwerfer-Einstellungen korrigiert wurden“, so der ÖAMTC-Stützpunktleiter.

Im zweistündigen Aktionszeitraum wurden in Scheibbs bei 14 Fahrzeugen, die aufgrund eines Licht-Mangels angehalten wurden, insgesamt 26 Lampen getauscht. „Meist wurden die Lenker aufgrund eines defekten Abblendlichtes angehalten. Im Rahmen des Licht-Checks stellte sich dann aber heraus, dass in etlichen Fällen auch weitere Lampen defekt waren – wie beispielsweise ein Bremslicht“, berichtet ÖAMTC-Stützpunktleiter.

Eine intakte Beleuchtungsanlage kann im Straßenverkehr gerade in den Herbst- und Wintermonaten lebenswichtig sein.

„Jeder Autofahrer sollte regelmäßig selbst überprüfen, ob alle Lichter intakt sind“, rät Gerhard Prantner. An allen Stützpunkten besteht die Möglichkeit einer kostenlosen Überprüfung. Dort werden die Scheinwerfer auch optimal eingestellt und bei Bedarf defekte Lämpchen gewechselt.


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