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Online Redaktion, 30.10.2019 13:17

BEZRIK SCHEIBBS. Bereits vier Monate nach dem Startschuss des LEADER-Projekts „Gründung findet Stadt“ profitieren drei Standortgründer von der gemeinschaftlichen Initiative der vier Eisenstraße-Gemeinden Wieselburg, Purgstall, Scheibbs und Waidhofen an der Ybbs.

Die Vertreter der Standortgemeinden freuen sich auf weitere Gründer im Rahmen des LEADER-Projekts „Gründung findet Stadt“: Bürgermeister Harald Riemer (Purgstall), Elisabeth Braunstein (Purgstall), Mag. (FH) Julia Büringer (Waidhofen an der Ybbs), Eisenstraße-Obmann Nationalratsabgeordneter Andreas Hanger, Bürgermeister Franz Aigner (Scheibbs), Stadtrat Josef Lechner (Wieselburg), Johann Stixenberger (Waidhofen an der Ybbs) und Eisenstraße-Projektbetreuerin Bettina Rehwald BA (v.l.). (Foto: www.eisenstrasse.info)

„Alleine durch die Facebook-Beiträge von „Gründung findet Stadt“ erhielt ich mehr Anfragen und positives Feedback“ erzählt Irene Hinterhofer, Gründerin des ProMami-Standortes in Scheibbs. Auch Michael Lindner, Gründer des Ecospace in Wieselburg (Coworking Space), meint: „Da die Geschäftsidee einer Jury präsentiert wird, bekam ich als zusätzliche Starthilfe ein wertvolles Netzwerk von Vertretern der Stadtgemeinde und aus der Wirtschaft.“ Ingrid und Ernst Hödl, Gründer eines Café-Restaurants in Scheibbs, starteten ebenfalls sofort mit der Beauftragung einer Ladenkonzeption los.

Kampf gegen Leerstände

„Gründung findet Stadt“ ist ein Kooperationsprojekt der Eisenstraße Niederösterreich mit den regionalen Zentren Wieselburg, Purgstall, Scheibbs und Waidhofen an der Ybbs. Ziel der Gründerinitiative ist es, gemeinsam mit riz up, der Gründeragentur des Landes Niederösterreich, sowie der Wirtschaftskammer Niederösterreich die Leerstände in den Ortszentren zu minimieren und die Gründerquote zu heben. Das Projekt wird aus Mitteln der Europäischen Union und des Landes Niederösterreich kofinanziert.

Was Gründer bekommen

Standortgründer können bis zu 7.500 Euro Sachkosten in den Gewerken Marketing- und Webkonzept, Foto und Video, Eventkonzept und Ladenkonzeption abholen. Ebenfalls profitieren die Gründer von der kostenlosen Öffentlichkeitsarbeit und dem geplanten Mentorenprogramm „Gründerküche“. Ziel ist es, bis Ende 2020 insgesamt 20 Gründerinnen und Gründer in den vier Gemeinden zu unterstützen. Bewerbungen sind jederzeit auf www.gruendungfindetstadt.at möglich. Für Frühling 2020 wird als nächster Schritt im Rahmen des Mentorenprogramms die erste Gründerküche vorbereitet.

Als direkte Ansprechpartnerin steht Projektmanagerin Bettina Rehwald vom Team der Eisenstraße Niederösterreich zur Verfügung: 0664 2660014, projekt@eisenstrasse.info


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