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ST. ANTON. Der Gemeinde St. Anton an der Jeßnitz stehen insgesamt 125.906 Euro aus dem kommunalen Investitionsprogramm zur Verfügung. Sie wird die Mittel nutzen, um den Ausbau ihres Nahwärmenetzes zu finanzieren.

Das Tennis- und Eisschützensporthaus des ESV St. Anton wird ab sofort mit Nahwärme beheizt. Im Bild (v. l.) Landtagsabgeordneter Anton Erber und Bürgermeisterin Waltraud Stöckl (beide ÖVP) sowie Ignaz Röster (Regionsleiter im Mostviertel der Energie- und Umweltagentur NÖ). Foto: Daniela Öhlsasser

Eine Milliarde Euro stellt die Bundesregierung den Gemeinden und Städten im Zuge der Coronakrise bereit, um die regionale Wirtschaft zu stimulieren. Eine von Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP) initiierte Serviceoffensive unterstützt die Gemeinden dabei, möglichst viele Gelder nach Niederösterreich zu holen, teilt die Energie - und Umweltagentur des Landes (eNu) mit.

Knapp 126.000 Euro für Gemeinde

St. Anton an der Jeßnitz stehen insgesamt 125.906 Euro aus dem kommunalen Investitionsprogramm zur Verfügung. Dabei werden 50 Prozent der Investitionskosten durch den Bund übernommen und weitere Landesförderungen sind voll anrechenbar. Fokus bei der Investitionsförderung soll auf zukunftsträchtige Klimaschutzmaßnamen gelegt werden.In St. Anton an der Jeßnitz werden die Mittel genutzt, um den weiteren Ausbau des Nahwärmenetzes zu finanzieren.

Nahwärmenetz erweitert

Bereits 2013 wurde eine Nahwärmeanlage errichtet und seitdem konnten viele Gemeindegebäude daran angeschlossen werden. Heuer wurde die Anlage erweitert und so werden nun auch der neu errichtete dreigruppige Kindergarten, das Badbuffet sowie das Tennis- und Eisschützensporthaus (inkl. Clubhaus „Plauscherl“) mit Nahwärme versorgt.

Zahlreiche Maßnahmen

„Seit 2013 ersetzt unsere Nahwärmeanlage viele Rauchfänge, wir heizen mit Hackgut aus dem eigenen Gemeindewald, sparen damit jährlich mittlerweile über 110 Tonnen CO2 ein und leisten damit einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz“, berichtet Bürgermeisterin Waltraud Stöckl.


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