Alte Stromzähler haben ausgedient
BEZIRK Scheibbs. Die EVN-Tochter Netz NÖ tauscht aktuell in sämtlichen Haushalten die Stromzähler. Als erste Gemeinden im Bezirk erhalten derzeit Ferschnitz, Oberndorf, Steinakirchen, Wang und Wolfpassing die neuen „Smart Meter“. Ab Februar folgt Randegg.

Die Europäische Union sieht vor, dass 95 Prozent aller Haushalte bis Ende 2022 mit neuen Stromzählern ausgestattet werden. Die seit hundert Jahren gebräuchlichen Zähler haben also ausgedient. Die Kunden sollen auf vielfältige Weise vom „Smart Meter“ profitieren: So müssen sie laut Netz NÖ bei ihrer An- und Abmeldung beziehungsweise der Ablesung des Stromzählers nicht mehr zu Hause sein oder ihren Zähler selbst ablesen. Denn die Verbrauchswerte werden künftig digital an den Netzbetreiber übermittelt. Der Kunde kann die Entwicklung seines Stromverbrauchs über ein Webportal mitverfolgen.
Diese Gemeinden sind heuer dran
In den Gemeinden Ferschnitz, Oberndorf an der Melk, Steinakirchen am Forst, Wang und Wolfpassing hat die Umrüstung auf die neuen „Smart Meter“ bereits begonnen. Ab Februar wird auch in Randegg mit dem Tausch von rund 660 Stromzählern gestartet. Im Laufe des Jahres sollen noch die Gemeinden Bergland, Gaming, Göstling, Gresten, Gresten-Land, Kirnberg, Petzenkirchen und Reinsberg folgen. Die Arbeiten dauern laut Netz NÖ durchschnittlich rund 20 Minuten pro Zähler.
So erkennt man die Monteure
Die Monteure der Netz NÖ erkennt man übrigens in der Regel am Dienstauto und der Dienstbekleidung. Manchmal helfen aber auch lokale Monteure aus, die vielen Zähler zu tauschen. „Alle für uns tätigen Monteure tragen gut sichtbare Ausweise“, erklärt Karl Peter, Leiter des Netz NÖ Service Center Scheibbs. „Die Kunden werden außerdem zeitnah mittels Kundenbrief über den Zählertausch sowie über die allgemeinen Aspekte der Smart Meter Einführung informiert“, berichtet Peter weiters.<


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