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SCHLEISSHEIM. „Ich habe immer alles eingehalten, was ich versprochen habe“, sagt Manfred Zauner im Rückblick auf seine 28 Jahre als Bürgermeister. „Zum Beispiel, dass ich sogar meine Leber für die Gemeinde gebe“, kann der bis vor Kurzem schwer gesundheitlich angeschlagene Langzeit-Ortschef jetzt wieder scherzen – „und auch, dass ich vier Jahre nach der Wahl mein Amt zurücklege“.

  1 / 2   Schleißheim ist eine überaus beliebte Wohngemeinde. Baugründe gibt es deshalb keine mehr. Die Infrastruktur ist top. Foto: Gemeinde

In diese großen Fußstapfen tritt – wie er selbst sagt – VP-Vizebürgermeister Johann Knoll. „Ich werde bissl einen jugendlichen Esprit in die Bürgermeister-Kollegenschaft bringen“, schmunzelt Knoll, der mit 35 Jahren am 20. November vom Gemeinderat zum Bürgermeister gewählt wird.

„Mir liegt der Ort am Herzen“

„Ich trete das Amt mit viel Respekt und Vorfreude an“, sagt Knoll, der seit 1. November geschäftsführender Bürgermeister ist. „Mir liegt der Ort wirklich am Herzen“, so der Sport- und Geografielehrer am Gymnasium in Dachsberg. „Ich bin seit jeher in der Gemeinde und den Vereinen intensiv verwurzelt. Zum einen, weil mein Vater schon Vizebürgermeister war und zum anderen, weil ich bei der Musik und der Union engagiert bin“.

Zauner als „Entwicklungshelfer“

„Jetzt kriegt der Ort endlich wieder einen einheimischen Bürgermeister“, lacht Neo-Altbürgermeister Zauner. „Weil ich bin ja in Steinhaus geboren und in Thalheim aufgewachsen und bin dann als Entwicklungshelfer nach Schleißheim gegangen“, scherzt Zauner.

Geleistet hat er in den 28 Jahren auf jeden Fall viel. „Der Umgang unter den Fraktionen hat sich unter meinem Vorgänger sehr verändert. Darum hat sich in Schleißheim auch sehr viel bewegt“, lobt Knoll. Zauner zählt zu den Höhepunkten seiner Bürgermeister-Karriere die Ortsdurchfahrt, den Bau der großen Turnhalle, die Errichtung der Sportanlage und das Gemeindezentrum, das alle kommunalen Einrichtungen beherbergt.

Motorikpark kommt 2020

„Ich möchte schauen, dass wir die Infrastruktur, die besteht, gut aufrechterhalten“, erklärt Knoll seine Vorhaben. „Den Service für die Bevölkerung würde ich gerne noch verbessern, zum Beispiel Spielflächen für Kinder schaffen. Der Motorikpark beim Sportplatz ist der perfekte Schlusspunkt dort unten und wird 2020 angegangen. Der Traunerlebnisweg ist ein Thema und beim Badesteg möchte ich die Qualität noch erhöhen, indem wir Umkleiden, mehr Liegemöglichkeiten, Radabstellplätze und eventuell einen Trinkbrunnen machen“, blickt Knoll voller Tatendrang in die Zukunft.


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