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SCHLIERBACH. Fast heimisch fühlen sich 90 Asylwerber, die seit einigen Tagen in der Land­wirtschaftsschule Schlierbach untergebracht sind.

  1 / 2   RK-Geschäftsstellenleiter Franz Leisch, Bürgermeisterin Katharina Seebacher und LWS-Direktor Martin Faschang (v. l.) vor der Landwirtschaftsschule Schlierbach

Es sind hauptsächlich Syrer und Iraker, die vor den Schrecken des Krieges geflohen sind. „Es sind vor allem Männer, aber auch drei Familien mit Kindern“, berichtet Rotkreuz-Geschäftsstellenleiter Franz Leisch. Das Bezirks-Ro­te Kreuz hat die Betreuung der Asylwerber übernommen, die vorher in Zelten oder großen Asylquartieren untergebracht waren.

Will man etwas für die Asylwer­ber spenden oder sich engagieren, soll man sich an die Gemeinde Schlierbach, Tel. 07582/81255 wenden. Bekleidung und Fahr­räder werden besonders benötigt. Auch Menschen, die Deutsch un­terrichten möchten, können sich melden. Die Landwirtschafts­schule wird zumindest für sechs Wochen als Quartier zur Verfü­gung stehen.


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