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Leserartikel Jakob Weiermair, 24.05.2016 18:57

SCHLIERBACH/BEZIRK KIRCHDORF/STEYR. Das in Bayern erfolgreich erprobte Modell „FamilienpatIn“ befindet sich hierzulande gerade in der Aufbauphase – so auch im Bezirk Kirchdorf.

Die Projektkoordinatorinnen für die Bezirke Kirchdorf und Steyr-Land erhielten in der SPES Familienakademie ihr Zertifikat. Foto: jweiermair

Die SPES Familienakademie und der Gesundheitsverein PGA setzen das Projekt „FamilienpatIn“ in den Bezirken Kirchdorf und Steyr-Land um.

„Die jeweilige Patin orientiert sich an der Lebenswelt von Familien. Sie berücksichtigt den Alltag der Familien, fördert Eigenkompetenzen und kann zusätzlich Familien an Angebote in der Nachbarschaft und Gemeinde heranführen, um die Kontakte und die Beziehungen mit anderen Familien und Mitbürgern zu fördern“, erklärt Elisabeth Kumpl-Frommel von der SPES Familienakademie. Für die Umsetzung des Projekts in den Gemeinden sind künftig geschulte Koordinatorinnen zuständig.

Sie erhielten in der Familienakademie ihr Zertifikat über die erfolgreich absolvierte Schulung. Auch interessierte Familienpaten müssen, bevor sie in den Familien unterstützend tätig werden, eine solche Schulung absolvieren.

Viel Wert wird darauf gelegt, dass die jeweilige Familie mit ihrem Paten zusammenpasst. Vorgespräche und Beratungen durch die Koordinatorinnen sind fixer Bestandteil des Konzepts. Familienpaten sollen auf freiwilliger Basis zwei bis drei Stunden pro Woche für ihre Familie zur Verfügung stehen. Ziel ist es, 20 Familienpaten in der Region zu finden, die in zehn Gemeinden aktiv werden sollen.

Alle Infos gibt es am Freitag, 17. Juni, um 17 Uhr im SPES. Um Anmeldung zum Info-Abend wird unter office@spes.co.at bzw. Tel. 07582/8212355 gebeten.


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