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SCHLIERBACH/OÖ. Das Land Oberösterreich und die Entwick­lungsgenossenschaft Oikocredit luden elf Teilnehmer aus Afrika ein, bei einem rund zweimonati­gen Aufenthalt in Österreich ihr landwirtschaftliches Fachwis­sen zu vertiefen.

  1 / 5   Projektleiter Josef Preundler, Friedhelm Boschert, Vorsitzender Oikocredit Austria, Absolvent Raphael Ndolo, und Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger (v. l.) Foto: Oikocredit Austria

Die Landwirt­schaftsschule Schlierbach war bei dem Projekt Anlaufstelle und „zweites Zuhause“ für die Teilnehmer.

Agrarisches Wissen

Ruanda, Tansania, Kenia und Uganda sind die Heimatländer der elf Afrikaner, die ihr Know-how im Bereich Landwirtschaft von heimischen Experten und Praktikern erweitern ließen. Ziel des Projektes war es, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten, indem den Teilnehmern Wissen und Fertigkeiten vermittelt wurden, die sie in ihrer Heimat nützen können. Bei der Verleihung der Zertifikate an die Teilnehmer in der Landwirtschaftsschule Schlierbach erzählte etwa Teil­nehmer Raphael Ndolo über seine Erfahrungen und zeigte sich dankbar für das in Oberös­terreich Gelernte.

Landesrat Max Hiegelsberger, der vonseiten des Landes das Projekt unterstützte, erklärt: „Die Absolventen des Projekts geben in ihrer Heimat das er­worbene Fachwissen weiter und fungieren so als Multiplikatoren in ihren Regionen.“

Neben der Erweiterung des land­wirtschaftlichen Fachwissens gab es auch viele Möglichkeiten zum interkulturellen Austausch. Die Gäste wohnten direkt am Bauernhof, halfen im Betrieb mit und machten gemeinsame Aus­flüge mit ihren Gastfamilien.


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