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Leserartikel Jakob Weiermair, 28.10.2015 10:40

SCHLIERBACH. Die soeben wie­dergewählte Schlierbacher Bür­germeisterin, Katharina Seeba­cher (ÖVP), spricht im Tips-Interview unter anderem über geplante Projekte in der Stiftsgemeinde.

Katharina Seebacher wurde in der Stichwahl am 11. Oktober als Schlierbacher Ortschefin bestätigt. Foto: jweiermair

Tips: Welche Botschaft nehmen Sie von den Wahlen Ende September und auch von der Stichwahl mit?

Katharina Seebacher: Einer­seits sehe ich eine große Bestä­tigung unserer Arbeit für die Gemeinde. In den Gesprächen bekommt man andererseits auch zu hören, dass manches offen­sichtlich nicht so gepasst hat. Was ich mir sicher auch mitneh­me, ist, dass man die Bürger noch besser über Vorhaben informiert. Vom Land Oberösterreich wün­sche ich mir eine Reduzierung der vielen Vorschriften, die es für die Bürger, Unternehmer und Gewerbetreibenden gibt.

Tips: Welche Projekte möchten Sie in der neuen Amtszeit umset­zen?

Seebacher: Ein großes Projekt ist sicher der Kindergarten-Neubau. Hier wird gerade die Einreichplanung erarbeitet. Ein neues und modernes Zeughaus für die Feuerwehr soll in den nächsten Jahren gebaut werden. Besonders wichtig ist mir, die ehrenamtlich Engagierten best­möglich zu unterstützen, etwa durch finanzielle Hilfen für die Vereine. Außerdem wollen wir die Familien weiterhin gut unter­stützen, so soll etwa eine Krab­belgruppe mit dem Kindergar­ten-Neubau realisiert werden.

Tips: Vor welchen großen He­rausforderungen steht Schlier­bach in den nächsten Jahren?

Seebacher: Wichtig ist, zu er­möglichen, dass die Betriebe im Ort erhalten bleiben. Gerade um Betriebsansiedelungen besteht zwischen den Kremstaler Ge­meinden ein teils harter Wettbe­werb. Generell geht es darum, das „Miteinander Leben und Ar­beiten“ in der Gemeinde positiv zu gestalten.


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