Katharina Seebacher im Interview: "Miteinander leben und arbeiten"
SCHLIERBACH. Die soeben wiedergewählte Schlierbacher Bürgermeisterin, Katharina Seebacher (ÖVP), spricht im Tips-Interview unter anderem über geplante Projekte in der Stiftsgemeinde.

Tips: Welche Botschaft nehmen Sie von den Wahlen Ende September und auch von der Stichwahl mit?
Katharina Seebacher: Einerseits sehe ich eine große Bestätigung unserer Arbeit für die Gemeinde. In den Gesprächen bekommt man andererseits auch zu hören, dass manches offensichtlich nicht so gepasst hat. Was ich mir sicher auch mitnehme, ist, dass man die Bürger noch besser über Vorhaben informiert. Vom Land Oberösterreich wünsche ich mir eine Reduzierung der vielen Vorschriften, die es für die Bürger, Unternehmer und Gewerbetreibenden gibt.
Tips: Welche Projekte möchten Sie in der neuen Amtszeit umsetzen?
Seebacher: Ein großes Projekt ist sicher der Kindergarten-Neubau. Hier wird gerade die Einreichplanung erarbeitet. Ein neues und modernes Zeughaus für die Feuerwehr soll in den nächsten Jahren gebaut werden. Besonders wichtig ist mir, die ehrenamtlich Engagierten bestmöglich zu unterstützen, etwa durch finanzielle Hilfen für die Vereine. Außerdem wollen wir die Familien weiterhin gut unterstützen, so soll etwa eine Krabbelgruppe mit dem Kindergarten-Neubau realisiert werden.
Tips: Vor welchen großen Herausforderungen steht Schlierbach in den nächsten Jahren?
Seebacher: Wichtig ist, zu ermöglichen, dass die Betriebe im Ort erhalten bleiben. Gerade um Betriebsansiedelungen besteht zwischen den Kremstaler Gemeinden ein teils harter Wettbewerb. Generell geht es darum, das „Miteinander Leben und Arbeiten“ in der Gemeinde positiv zu gestalten.


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