SCHLÜSSLBERG. Die Marktgemeinde ist mit ihrem neu geschaffenen Ortszentrum zu einer beliebten Wohngemeinde im Bezirk geworden. Von der Betreuung der kleinsten Gemeindebürger im EKIZ und Kindergarten, über eine Volksschule und einen Hort bis hin zum Betreubaren Wohnen ist in Schlüßlberg für alle Gesellschafts- und Altersgruppen ein Angebot vorhanden.
Im Zentrum haben nicht nur soziale Dienstleister Platz gefunden, sondern auch über 160 Mietwohnungen, die zur Belebung des Ortskerns beitragen. Auch die wirtschaftliche Entwicklung mit über 200 Arbeitsstätten und mehr als 1200 Beschäftigten ist eine wichtige Rahmenbedingung zum Wohlfühlen in der Marktgemeinde. Der Handelspark mit seinen Einkaufsmöglichkeiten trägt auch zur Lebensqualität bei. „Es ist uns wichtig, das hohe Niveau der Zufriedenheit der Schlüßlberger mit ihrer Gemeinde weiter auszubauen“, betont Bürgermeister Klaus Höllerl. „Wir haben das Glück eine Gemeinde zu sein, in der schon viel passiert ist. Kleinigkeiten gibt es aber natürlich immer zu verbessern.“ Derzeit wird an der Errichtung von zwei neuen Löschwasserbehältern gearbeitet, die die Versorgung mit Löschwasser auch in entlegeneren Gebieten der Gemeinde sicherstellen werden. „Schlüßlberg ist in den letzten zehn Jahren sehr schnell gewachsen“, erklärt Höllerl, „mit dem Entlastungs-Kanal West soll die Leistungsfähigkeit der Kanalisation erhöht werden. Dazu werden wir heuer etwa eine Million Euro investieren. Bereits im Sommer sollen die Bauarbeiten beginnen.“ Auch im Zuge des Hochwasserschutzes stehen zwei Bauprojekte an. Gemeinsam mit Bad Schallerbach, Bund und Land OÖ wird ein Schutzprojekt realisiert. Der ursprüngliche Dorfkern soll ebenfalls mit einer Investitionssumme von rund 105.000 Euro vor Hochwasser geschützt werden. Die Bauarbeiten für dieses Projekt sind bereits im Gang. Zudem beteiligt sich die Marktgemeinde auch am Hochwasserschutzprojekt Innersee. Die Lage an der Trattnach birgt allerdings nicht nur Gefahren. Naherholungsgebiet Die Uferzone soll nach einer Vision von Bürgermeister Höllerl auch als Naherholungsgebiet für die Bevölkerung dienen: „Mit einem Weg entlang der Trattnach könnten wir ein Naturerholungsgebiet fern vom Straßenverkehr erschließen und unserer Bevölkerung einen Entspannungsraum im Grünen – mit Bänken und Fitnessgeräten – bieten.“ Zudem würde Höllerl gerne ein Jugendzentrum realisieren. „Schlüßlberg wächst schnell. Wir haben ein sehr aktives Vereinsleben aber es wurde auch schon öfter der Wunsch geäußert, Jugendlichen zwischen 13 und 15 Jahren einen eigenen Raum zu bieten. Natürlich gilt es hier einen geeigneten Ort zu finden, die Finanzierung und vor allem auch die Betreuung zu klären.“ Krabbelstube Für die jüngsten Gemeindebürger wird es ab Herbst eine Krabbelstube geben. „Hier fehlt nur noch die Zusage des Landes“, so Höllerl, „der Bedarf ist auf alle Fälle da und die Krabbelstube kann in den bestehenden Räumen des Kindergartens untergebracht werden.“ Grundsätzlich ist die Marktgemeinde für junge Familien sehr attraktiv. Neben dem umfangreichen Betreuungsangebot (Kindergarten, Volksschule, Hort) gibt es zahlreiche Wohnungen und auch Baugründe, deren Angebot noch erweitert werden soll.
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