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SCHLÜSSLBERG. Der Schlüßlberger Nico Gruber lieferte beim Lauf der „World Series of Kart“ am Adria Raceway in Italien einmal mehr eine Talentprobe ab – vor den Augen von aktuellen und ehemaligen Formel-1-Stars wie Max Verstappen und Jarno Trulli oder dem Team von Ralf Schumacher. Das große Finale der Serie endete für den Nachwuchskartfahrer allerdings schmerzhaft.

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„Es sollte eine Standort-Bestimmung sein, wie sich Nico im Vergleich mit den weltbesten Kart-Piloten schlägt“, erklärt sein Vater Sascha Martinz-Plöderl. Bis auf fünf Zehntel pirschte sich Nico Gruber dabei an die besten Fahrer heran. „Das hat bei der Konkurrenz für Aufsehen gesorgt“, freut sich Martinz-Plöderl. Im ersten Rennen auf dem Adria Raceway, zwischen Venedig und Ravenna, machte Nico Gruber sieben Plätze gut und landete auf Platz 21, auch das sogenannte „Pre-Final“, also des vorletzte Rennen, schloss Nico mit dieser Platzierung ab. Das große Finale endete allerdings schmerzhaft: Ein Gegner kollidierte in der zweiten Runde mit Nicos Rädern, hob vom Boden ab und traf die rechte Schulter und den rechten Arm des 15-jährigen Schlüßlbergers. Die schmerzhafte Folge: Der Ringfinger der rechten Hand ist angebrochen – zwei Wochen Zwangspause, aber kein Gips. „Dennoch war dieses Rennwoche ein schöner Erfolg, weil wir wieder gesehen haben, dass Nico absolut mithalten kann“, so sein Vater. Das hatte Nico Gruber schon zuvor bei einem exzellent besetzten Rennwochenende in Brasilien bewiesen. Trotz einiger Anpassungsprobleme wegen den von Europa teilweise markant abweichenden technischen Reglements kämpfte er sich in Sao Paulo im ersten Lauf vom hinteren Feld auf den zehnten Platz nach vorne und das obwohl sein Kart im Start-Getümmel etwas ramponiert worden war. Im Finallauf wurde Gruber dann Siebenter. Nico und sein Vater nützten die Reise nach Sao Paulo außerdem, um ihrem Idol Ayrton Senna die Ehre zu erweisen und besuchten das Grab des dreifachen Formel-1-Weltmeisters.


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