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SCHREMS. Durch die großen Erfolge bei der Robotik-Europameisterschaft ECER in Sofia/Bulgarien im April (1. Platz und 3. Platz, Tips berichtete) qualifizierte sich das Team Talentehaus mit Viktoria (17) und Alexander (15) Zach aus Schrems für die Robotik-Weltmeisterschaft GCER (Global Conference on Educational Robotics), die in Oklahoma City (USA) unter der Schirmherrschaft der NASA stattfand. Weltweit nahmen über 300 Teams an den regionalen Robotik-Meisterschaften teil, 64 davon schafften es zur Weltmeisterschaft.

Viktoria und Alexander mit ihren Robotern
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Die erste Herausforderung für das Talentehaus, ein Begabtenförderprogramm des Landes Niederösterreich im Bereich der Robotik, war die relativ kurzfristige Organisation und Finanzierung dieser Teilnahme. Durch die finanzielle Unterstützung des Landes und vieler weiterer Sponsoren aus ganz Niederösterreich konnte die Reise am 6. Juli von Wien über London und Dallas nach Oklahoma City beginnen.

Roboter bauen und programmieren

Beim Bewerb „Botball“ mussten die Jugendlichen aus einem vordefinierten Set an erlaubten Roboter-Teilen (Motoren, Sensoren, Konstruktionsteile, Controler etc.) Roboter konstruieren und programmieren, sodass diese bestimmte Wettbewerbsaufgaben wie zum Beispiel das Einsammeln und Stapeln von Schaumstoffquadern (“Heuballen“) oder das Fangen und Hochheben von Plastikkühen bewältigen konnten. Alexander war innerhalb des zwölfköpfigen Teams für das Programmieren zuständig, manchmal unterstützte er aber auch die Konstrukteure mit originellen Ideen. Viktoria programmierte und machte die englischsprachige Projektdokumentation und Projektpräsentation, auf die bei Botball großer Wert gelegt wird. Außerdem schrieb sie einen Blog im Internet, in dem sie täglich von der Situation bei der GCER berichtete. (www.team-talentehaus.blogspot.com)

Aerial-Weltmeistertitel geholt

Bei den Platzierungsbewerben konnte das Team mit Viktoria und Alexander bei der ersten Teilnahme an der Weltmeisterschaft den 16. Platz von 64 Teams aus den verschiedensten Ecken der Welt erreichen. Bei den darauffolgenden K.o.-Duellen schafften es die Schremser Kids mit ihren Kollegen immerhin bis ins Achtelfinale.

Noch viel besser lief es beim Bewerb „Aerial“, wo eine Drohne so zu programmieren war, dass sie selbständig auf beweglichen Plattformen landen konnte. Da schaffte das Team Talentehaus sogar den 1. Platz und ist nun Aerial-Weltmeister.

„Die Größe dieses Events war imposant. Die vielen neuen Eindrücke waren überwältigend“, meint Viktoria. „Man lernt mit Siegen und Niederlagen umzugehen und in kürzester Zeit neue Strategien zu entwickeln, weil man sich ja immer wieder auf den neuen Gegner einstellen muss. Aber das Beste an der GCER war, dass wir mit vielen technisch interessierten Jugendlichen aus der ganzen Welt in Kontakt gekommen sind“, berichtet Alexander.


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