Die Grünen in Schrems setzen auf ein Miteinander
SCHREMS. Die Grünen Schrems treten zur Gemeinderatswahl 2020 mit einer starken Liste an und setzen auf ein respektvolles Miteinander um die Vielfältigkeit in Schrems gedeihen zu lassen. Das Klima und Umweltschutzmanifest, das 2019 im Gemeinderat einstimmig beschlossen wurde, soll weiterentwickelt werden. Genauso steht leistbares Bahnfahren und der Ausbau der Franz-Josefsbahn auf ihrer Agenda.

Für die „Waldviertelautobahn“, die in Wahrheit eine „Europaspange“ und ein TEN-Projekt ist (dabei geht es um transeuropäische Netze und die Anbindung an die neue Seidenstraße), gibt es hingegen ein unverhandelbares „Nein danke“, denn Klimaschutz und Autobahnbau samt LKW-Transit sind unvereinbar.
Für Ferry Kammerer, der als Tischler, Forstpflegefacharbeiter und zertifizierter Waldpädagoge auch im Sozialbereich tätig ist, ist es wichtig, „ mit Haltung und Inhalten neue Umgangsformen in der Politik zu pflegen und in Gesprächen mit allen, wertschätzend und sachbezogen, die Dinge zu entwickeln“.
Johannes Müller-Hartburg der ebenfalls aus dem Sozialbereich kommt aber auch einen wirtschaftsorientierten Hintergrund hat, setzt auf parteiübergreifende Reflexionen und die Notwendigkeit einer „neuen Kultur des Miteinander statt wie bisher den anderen als Feind zu betrachten“ um endlich für unsere Zukunft in die Gänge zu kommen.
Hannes Lhotka, ehemaliger Lehrer für Technisches Werken, sieht „in unserer von Technik geprägten Welt“ den notwendigen Ansatz um auch der Natur gerecht zu werden: in ganz pragmatischen Dingen wie zukunftsorientierten Verkehrslösungen – Stichwort Franz-Josefs-Bahn – technischem Naturschutz oder auch so etwas Simplem wie einem Repair-Café für Schrems.
Das Frauenthema ist bei Elisabeth Eckhart perfekt aufgehoben, hat sie doch bereits vor 30 Jahren die „Frauenberatung Waldviertel“ mitbegründet und setzt sich seither für Gendergerechtigkeit, Menschen in Not sowie soziale Gerechtigkeit im Bereich der Migration ein.Und auch die Physiotherapeutin Verena Frank , deren Kernthemen Gesundheit und Kunst sind, setzt auf „Achtsamkeit miteinander und mit unserem Lebensraum“.


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