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SCHWARZENAU. Am 28. November um 19 Uhr geben Birgit Stoifl, Irene Moriz und Irene Rapp einen Informationsabend über die Feriencamps „Ferien ohne Handicap“ für Kinder mit besonderen Bedürfnissen. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Treffens „WertVollLeben-oberes Waldviertel“ im Gasthaus Kaminstube-Zlabinger in Schwarzenau statt.

"Mein Sohn hat seit dem ersten Feriencamp eine volle Freude am Fortfahren und ´alleine weg sein` " ist eines der Statements von Eltern. Foto: Verein Ferien ohne Handicap

Dabei werden Unternehmer der Region vorgestellt, die wertvolle Partner des Vereins sind. Es wird Einblick, Rückblick auf die letzten fünf Jahre und Ausblick gegeben. Birgit Stoifl, Obfrau des Vereins Ferien ohne Handicap, hat in ihrem Beruf als Entlastungsbetreuerin viel mit schwer beeinträchtigten Kindern zu tun. Durch Gespräche mit Eltern hat sie bemerkt, dass Betreuungsmöglichkeiten für jene Kinder in den Ferien kaum oder gar nicht vorhanden sind. Seit fünf Jahren werden nun diese spezielle Feriencamps für Kinder und Jugendliche mit einem sehr hohen Unterstützungsbedarf angeboten, bei denen sich Eltern gleichzeitig einmal eine sorgenfreie Auszeit nehmen können. 

Unterstützung mit „Feuer“

„Wenn ich mich zurückerinnere waren die Anfänge schon ein bisschen wie beim Lotto oder wie im Wunderland. Von Jahr zu Jahr die Frage, `Werden wir das nächste Jahr so schaffen, wie wir es geplant haben?´ Und immer wieder geschahen Wunder, die uns alle Pläne ermöglichten. Eines der Wunder war auch, dass seit Frühjahr dieses Jahrs meine Vereinsassistentin, Irene Moriz, zu mir fand, die mich seitdem in der Organisation aller Bereiche und auch bei den Ferienaktionen unterstützt und mitwirkt. Ich danke ihr sehr für ihr Engagement und ihr ´Feuer` für den Verein. So wirken wir immer mehr gemeinsam“ so Birigit Stoifl.

Statements von Eltern

  • Meine Tochter ist wieder ein Stück reifer geworden.
  • Mein Kind kam nach dem Feriencamp viel selbstbewusster nach Hause.
  • Mein Sohn hat seit dem ersten Feriencamp eine volle Freude am Fortfahren und „alleine weg sein“.
  • Meine Tochter strahlt immer, wenn wir die Fotos vom Camp ansehen.
  • Mein Kind ist seit dem Camp wieder so aktiv und motiviert, wie früher.
  • Wir Eltern hatten erstmals seit neun Jahren eine wirklich sorglose Zeit, wo unser Kind zeitgleich in fremden Händen war.
  • Wir Eltern konnten uns während dem Camp, nach elf Jahren, erstmals richtig als Elternpaar Zeit nehmen.
  • Vertrauen, ich habe Vertrauen gewonnen, dass ich mein Kind ganz beruhigt in euren Händen lassen kann.

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