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SCHWERTBERG. Der erst vor kurzem zertifizierte „Schule am Bauernhof“ Betrieb von Karoline und Willi Eigner nimmt die Themen Abfall, Kompost und Kompostierung genauer ins Visier. Und so wird der Unterricht auf die Kompostieranlage verlegt.  

Karoline Eigner begleitet die Kinder durch die Kompostieranlage. Foto: LK OÖ/ Elke Leitner
Karoline Eigner begleitet die Kinder durch die Kompostieranlage. Foto: LK OÖ/ Elke Leitner

Der Betrieb „Bauer am Berg“ der Familie Eigner befindet sich nur wenige Minuten vom Schwertberger Ortskern entfernt und ist erst vor einem Jahr in die Kompostierung eingestiegen. Der Familie liegt die Abfalltrennung und die Herstellung von hochwertigen Kompost und Erden sehr am Herzen. Das war auch der Grund warum sich Karoline Eigner entschlossen hat, den Zertifikatslehrgang „Schule am Bauernhof“ zu absolvieren und die Türen für Schulklassen zu öffnen. Im Rahmen des Programms werden die Kinder von Maskottchen „Wurli“, dem Stoffregenwurm, begrüßt und begleitet.

Schwierige Themen kinderleicht erklärt

Spielerisch wird den Kindern die Ausgangsmaterialen für Kompost nähergebracht. Aus den Materialien wird dann gemeinsam eine Kompostmiete aufgesetzt und alle Vorgänge genau erklärt. Dass der Kompost jeden Tag viel Aufmerksamkeit und Arbeit erfordert, zeigt Willi den Kindern. Denn täglich muss die Temperatur im Kompost kontrolliert und gegebenfalls gewendet werden. Störstoffe wie Plastik, Vlies, Aludosen und sonstigen Materialen müssen aussortiert werden, damit hochwertige Erde entstehen kann. Zum Abschluss dürfen die Kinder noch eine Erdenmischung herstellen, welche in selbst gebastelte Zeitungsblumentöpfe gefüllt wird. Die darin angebaute Kresse dürfen die Kinder als Erinnerung mit nach Hause nehmen. <


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